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Anklage/Prozess

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Das Urteil

Beitrag von Billie - Jean am Mo 7 Nov 2011 - 10:37

Murray is Guilty!!!


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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am Mo 7 Nov 2011 - 20:14




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Jury spricht Conrad Murray schuldig

Beitrag von Billie - Jean am Mo 7 Nov 2011 - 20:19

Urteil im Prozess gegen Conrad Murray: Die Geschworenen haben den früheren Leibarzt von Michael Jackson schuldig gesprochen. Dem 58-Jährigen drohen nun mehrere Jahre Haft.

Der frühere Leibarzt von Michael Jackson ist verantwortlich für den Tod des Popstars und seine Fans feiern das Urteil wie einen gewonnenen Pokal: Mit Sprechchören und Jubel haben die Anhänger des im Juni 2009 gestorbenen Sängers auf die Verurteilung von Conrad Murray reagiert. Der 58-Jährige ist der fahrlässigen Tötung schuldig, lautete am Montag das Urteil der Jury in Los Angeles. Das Strafmaß soll am 29. November bekanntgegeben werden, möglich sind bis zu vier Jahre Haft. Solange bleibt der Arzt hinter Gittern.
Murray sah abgespannt und müde aus, als die Geschworenen ihre Entscheidung dem Gericht übergaben. Die Jury hatte etwa zehn Stunden beraten und die verhältnismäßig kurze Zeit sahen Beobachter als Zeichen für einen Schuldspruch. Tatsächlich verlas die Gerichtsdienerin: Das Volk des Staates von Kalifornien befindet Dr. Conrad Murray schuldig der fahrlässigen Tötung.

Der Mediziner war für angeblich 150.000 Dollar im Monat als Leibarzt von Michael Jackson angeheuert worden. Die Schlaflosigkeit des 50-Jährigen hatte er mit Propofol behandelt - einem Narkosemittel, das ansonsten bei Operationen eingesetzt wird. Experten hatten ausgesagt, dass die Vergabe dieses starken Mittels gegen Schlaflosigkeit und dazu noch außerhalb eines Krankenhauses unverantwortlich sei.
Murray wirkte nicht überrascht

Im Gerichtssaal stieß eine Frau nur einen kurzen, sofort unterdrückten Schrei aus. Doch draußen vor dem Gerichtssaal brach der Jubel los. "Schuldig, schuldig", riefen die Fans in Sprechchören und Leute fielen sich glücklich und mit Tränen in den Augen in die Arme. "Endlich Gerechtigkeit für Michael" oder "Legt den Lügner in Handschellen" stand auf Plakaten.

Murray nahm das Urteil gefasst entgegen und wirkte nicht überrascht. Seine Anwälte reagierten müde und rieben sich immer wieder die Augen oder die Schläfen. Sie scheiterten auch mit dem Versuch, ihren Mandanten bis zur Verkündung des Strafmaßes in drei Wochen auf Kaution aus der Haft zu holen. Richter Michael Pastor lehnte das ab: "Es ist eine Tat, an deren Ende der Tod eines Menschen stand. Eine Freilassung kann ich deshalb nicht verantworten." Unmittelbar nach diesen Worten wurden Murray Handschellen angelegt.

Mitglieder der Jackson-Familie hatten die Urteilsverkündung im Gerichtssaal verfolgt. Vater Joe Jackson hatte auf dem Weg zum Gericht gefordert: "Gerechtigkeit!" Nach der Urteilsverkündung zeigten sich die Angehörigen gefasst - kein Schrei, kein Lächeln, keine Träne.
http://www.stern.de/lifestyle/leute/prozess-gegen-michael-jacksons-arzt-jury-spricht-conrad-murray-schuldig-1748494.html

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Conrad Murray Einzelhaft wegen Selbstmordgefahr

Beitrag von Billie - Jean am Di 8 Nov 2011 - 8:07


Conrad
Murray steht wegen Selbstmordgefahr unter Beobachtung. Der ehemalige
Leibarzt Michael Jacksons wurde am 7. November der fahrlässigen Tötung
seines Patienten für schuldig befunden. Nach dem Urteilsspruch wurde
der Arzt des Sängers, der 2009 an einer Überdosis Propofol verstarb,
zurück ins Gefängnis gebracht.
Die „Los Angeles Times“ berichtet, sie habe von einem anonymen
Informanten aus Gerichtskreisen erfahren, dass Murray dort unter
besonderer Beobachtung steht. Die Justizbeamten hätten Anweisung
erhalten sicherzustellen, dass der Mediziner in dem Gefängnis in Los
Angeles keinen Selbstmordversuch unternimmt. Zudem sei er in einer
Einzelzelle untergekommen, um zu seiner eigenen Sicherheit nicht mit
anderen Inhaftierten in Kontakt zu kommen.
Wie „TMZ.com“
berichtet, wird der Verurteilte zudem bei jedem seiner Schritte von
einem Aufpasser begleitet, der ihn sogar zur Dusche bringt. Sich unter
seine Mithäftlinge zu mischen, sei ihm ebenfalls untersagt.
Murray,
der in Folge des Richterspruchs auch seine Zulassung als Arzt verlor,
wird am 29. November erneut vor Gericht erscheinen müssen, um sein
Strafmaß zu erfahren. Maximal drohen ihm vier Jahre Haft. Richter
Michael Pastor erklärte, es diene der öffentlichen Sicherheit, dass der
Arzt bis zu seinem nächsten Gerichtstermin hinter Gittern bleibt.
„Die
öffentliche Sicherheit erfordert es, dass er in Gewahrsam bleibt“,
begründete er den Entschluss. „Er wird ohne das Festsetzen einer Kaution
in dem Gewahrsam des Amtsrichters des Los Angeles County bleiben.“
http://www.tikonline.de/vip-news/detail.php?nr=117146&rubric=VIP-News

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Angst vor Selbstmord Wärter lassen Jackson-Arzt nicht aus den Augen

Beitrag von Billie - Jean am Mi 9 Nov 2011 - 3:55



Ein Tag nach dem Schuldspruch wird der Leibarzt von Michael Jackson im Gefängnis auf "suicide watch" gesetzt. Gleichzeitig spült eine erste TV-Dokumentation unappetitliche Details vom Prozess an die Oberfläche. Murray sei finanziell am Verkauf des Films beteiligt, heißt es. Von Frank Siering, Los Angeles


Seit Montagnachmittag sitzt Dr. Conrad Murray im LA County Gefängnis. Vor seiner Zelle wacht seit gestern eine Krankenschwester. Michael Jacksons ehemaliger Leibarzt sei suizidgefährdet, vermeldet die "Los Angeles Times".

Die Aktion sei eine reine Vorsichtsmaßnahme. Der sechswöchige Prozess, der Schuldspruch und der plötzliche Freiheitsentzug hätten den 58-jährigen Kardiologen doch wesentlich härter getroffen, als zunächst vermutet.

Einer der Murray-Anwälte bestätigte auf Anfrage den "suicide watch". Der ehemalige Leibarzt von Michael Jackson habe aber bisher nicht angedroht, sich das Leben nehmen zu wollen. Das Sheriff-Department bestätigt diese Einschätzung. Berichte zu Murrays Gemütszustand seien stark übertrieben, er sei nicht suizidgefährdet, hieß es.
Der "Michael-Jackson-Mörder"

Fest steht allerdings, dass Murray als sogenannter "keep away inmate" eingstuft ist. Dahinter verbergen sich besondere Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit Murray. Er sitzt in einer Einzelzelle. Und der Arzt, dem mit dem Schuldspruch im Jackson-Fall automatisch die Lizenz entzogen worden war, darf noch nicht einmal mehr alleine zur Toilette gehen.

"Ein 'keep away' ist meist ein Häftling, der von anderen Insassen bedroht wird", klärt Joe Pertel, Strafverteidiger in Santa Monica, auf. Und tatsächlich: Nach diversen Berichten aus Kreisen des Sheriff-Departments gilt Murray unter den Gefängnisinsassen nach dem Schuldspruch nur noch als "Michael-Jackson-Mörder".

Murray muss noch bis zum 29. November auf die Verkündung des Strafmaßes warten. Die maximale Strafe für fahrlässige Tötung beläuft sich in diesem Fall auf vier Jahre Haft. Dank eines neuen Gesetzes in Kalifornien ist es allerdings wahrscheinlich, dass Murray die meiste Zeit seiner Strafe unter Hausarrest verbringen wird. Murrays Anwälte haben angekündigt, gegen das Urteil in die Berufung gehen zu wollen.
Doku in der Mache

Gleichzeitig stößt eine andere Entwicklung im Fall Murray auf allgemeine Verwunderung. Seit einiger Zeit schon shoppt die Produktionsfirma Zodiak Rights für eine Doku-Serie kreuz und quer durch Hollywood. Der Titel der Dokumentation: "Michael Jackson and the Doctor: A Fatal Friendship".

Das Doku-Drama schmückt sich mit "Behind the Scenes"-Material vom Murray-Prozess. Das Kuriose an dieser Dokumentation: Sowohl die Verteidiger als auch Murray selbst tauchen darin nicht nur in sehr intimen Aufnahmen auf, es ist ganz offensichtlich, dass die Kameras von allen Parteien herzlich eingeladen waren.

In einer Szene wird deutlich, was auch im Prozess an diversen Stellen von Beobachtern angesprochen worden ist: Die drei Anwälte von Murray waren sich längst nicht immer einig und stritten schon in der Vorbereitung heftigst um die taktische Marschroute im Prozess.

Murray war maßgeblich involviert

Zodiak Rights gibt zu, dass die Senderechte für diese Dokumentation weltweit angeboten und zum Teil auch schon verkauft worden sind. In den USA wird demnach der Sender NBC den Film zeigen.

Noch ist unklar, wieviel Geld Murray für die Dokumentation erhalten hat. Fest steht nur, dass er maßgeblich in den Deal mit Zodiak involviert war. Und das schon seit 2009. In dem Jahr, in dem der King of Pop an einer Überdosis Propofol unter Aufsicht von Dr. Conrad Murray starb.
http://www.stern.de/panorama/angst-vor-s…en-1748997.html

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am Mi 9 Nov 2011 - 3:57


He's barely been locked up a couple hours -- but TMZ has learned, Dr. Conrad Murray has already been offered a delicious sacked lunch behind bars ... including jailhouse-baked cookies.

Law enforcement sources tell TMZ, Murray's first meal contained a
cheese sandwich, some fruit punch, a few carrot sticks, and some
homemade Oreo-knockoff cookies ... baked in the jail's own bakery.

No word on whether Murray actually ate any of it, but we're guessing he didn't have much of an appetite.
http://www.tmz.com/2011/11/07/conrad-murray-sack-lunch-jail/#.TrqOKbIXSM8



Dr. Conrad Murray has been entered into the system at the Twin
Towers Correction Facility in Los Angeles ... and the booking sheet
contains all of his stats -- height, weight, eye color, etc.



Fun Fact -- Murray turns 59 on Feb. 19 ... and he shares a birthday with Seal and Justine Bateman!

http://www.tmz.com/

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Michael-Jackson-Prozess mit Fragezeichen

Beitrag von Billie - Jean am Do 10 Nov 2011 - 2:48

07.11.2011 | 22:23 Uhr

Washington.
Die Beweislast war erdrückend, die Anklagestrategie
plausibel, die Theorie der Verteidigung stand auf zu dünnem Eis. Der
Schuldspruch für Dr. Conrad Murray ist nachvollziehbar.

Trotzdem hinterlässt
dieser zum Prozess des Jahres stilisierte Gutachter-Streit der
medizinischen Wisser und Besserwisser, in dem vieles ausgeblendet wurde,
was zur Gesamtschau nötig gewesen wäre, ein schales Gefühl.
Conrad Murray ist nicht das, was der große Michael Jackson in
einem seiner vielen Hits einmal einen „Smooth Criminal“ nannte, einen
geschmeidigen Gauner. Über die Prozessdauer erschien einem der
schlaksige Mann mit dem ausdruckslosen Gesicht eher selbst wie ein Fall
für die Couch. Wie ein von Geldgier Getriebener, der das nahende Unheil
eigentlich qua Fachkunde früh gesehen haben muss, der aber nicht den
Entzug eines satten Honorars für die medizinisch längst überfällig
gewesene Entwöhnung eines Mehrfach-Abhängigen eintauschen wollte.
Kein Arzt - sondern ein Dealer
Murray
war - ungeachtet des Urteils - in den zwei Monaten vor Jacksons Tod
kein Arzt. Sondern ein Dealer, der dem Junkie auf Bestellung stetig den
Stoff besorgte und auch noch selber in die Vene jagte: Propofol, die
trübe, gefährlich Milch, die für Stunden verdrängt, was der Tag
hinterließ. Conrad Murray ist dem nimmermüden Drängen des
Ausnahmekünstlers, der Bataillone von Ärzten verschlissen hatte, nach
immer mehr chemisch erzeugter Befreiung von Erwartungsdruck und
Seelenpein erlegen. Anstatt klipp und klar nein zu sagen. Und sich zu
verweigern. Und mit Macht das zu organisieren, was Michael Jackson bis
zuletzt versagt blieb: umfassende Hilfe, die Ursachen bekämpft und nicht
Symptome. Hilfe, die am Menschen Jackson interessiert war, nicht am
Funktionieren seines Körpers.
Der Clan - Jacksons bucklige Verwandtschaft
An
dieser Stelle kommt die gelinde gesagt bucklige Verwandtschaft des
Künstlers ins Spiel. Anstatt sich in Demut zu üben und die eigenen, bis
zur unterlassenen Hilfeleistung reichenden Versäumnisse beim
schleichenden Niedergang ihres Bruders/Sohnes einzuräumen, wollte der
Jackson-Clan von Anfang nur eines: Murray hinter Gittern sehen. Dass
Jackson Zeit seines Lebens von einer Kindheit traumatisiert war, die
einem straff geführten musikalischen Familienzirkus glich, den der
geldgierige Vater mit Prügel und Liebesentzug von Aufführung zu
Aufführung hetzte, sollte aber nicht vergessen werden. Vielleicht war es
die Geburtsstunde für Jacksons chronische Abhängigkeit von
Stimmungsaufhellern und Beruhigungsmitteln, die am Ende wohl nur gegen
seinen erklärten Willen hätte therapiert werden können.
Erfolgreich wie nie
Außen
vor blieb im Gericht von Los Angeles auch das ungesunde Zusammenspiel
all derer, die mit der „cash cow“ Jackson, der vor seinem Tod ein Wrack
war, rücksichtslos blendende Geschäfte machten und dabei die endgültige
Zerrüttung der Psyche und der Physis des Mannes billigend in Kauf
nahmen.
Jackson ist – Ironie der Geschichte – heute so erfolgreich
wie nie. Seine alten Platten verkaufen sich wie geschnitten Brot, neue
kommen in den nächsten Jahren auf den Markt. Posthum Einnahmen in
Milliardenhöhe. Die Schulden sind getilgt. Für seine Kinder ist mehr als
gesorgt. Nur einen Vater haben sie nicht mehr. Weil chronische
Schlafstörungen zur falschen Zeit am falschen Ort vom falschen Arzt
falsch behandelt wurden.

Dirk Hautkapp

http://www.derwesten.de/unresolved/micha…-id6054854.html

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Das erste Mitglied der Jury erzählt, was hinter den Türen geschah

Beitrag von Billie - Jean am Do 10 Nov 2011 - 2:53

Michael Jackson Would 'Absolutely' Be Alive If Not for Conrad Murray,

Juror SaysNearly all the 12 jurors chosen to decide the fate of Dr. Conrad Murray in the trial over the death of Michael Jackson had decided on his guilt the first day of deliberations, the first juror in the case to speak out exclusively tells ABC News.

Debbie Franklin, a 48-year-old mother of two from Temple City, Calif., was the juror who, on Monday, rung the buzzer three times in the Los Angeles courtroom where Murray had sat on trial for the past six weeks to alert the judge and the world that a verdict had been reached.

"Our hearts were pounding to go out there," Franklin told "Good Morning America," of the moment she and the other jurors emerged from eight hours of deliberations to issue a guilty verdict for Murray that could send him to prison for up to four years.

The jury convicted Murray of involuntary manslaughter in the 2009 drug-overdose death of the King of Pop. Prosecutors alleged that Murray supplied an insomnia-plagued Jackson with the powerful operating-room anesthetic propofol to help him sleep as he rehearsed for his "This Is It" comeback tour.

Franklin says she and the other jurors believe Jackson, who was 50, would "absolutely" be alive today if not for Murray.
"Conrad Murray did it," she said. "Conrad Murray agreed to be the one to go into the bedroom and do this. He [Jackson] was looking for somebody to say yes, and Conrad Murray said yes."

Prosecutors portrayed Murray, 58, as a negligent doctor who gave the singer what he wanted, the drug propofol, at home in Jackson's bedroom without the necessary safeguards and care when things went wrong.

"I thought they did an excellent job," Franklin said of the prosecution. "They were ready for every witness. The questioning went from beginning to end. Nothing seemed to sidetrack them."

Franklin says there were three factors presented in the trial that led the jury to a guilty verdict for Murray.

"The three biggest things for us were the 911 call, not calling 911. That was a big issue, and not having the medical equipment in the room to put somebody under sedation and leaving the room," she said.

While the jury was nearly unanimous from the trial's start that Murray played a role in Jackson's death, not everyone was convinced the doctor was solely responsible, Franklin said.

Murray, who did not testify in his trial, told police that he administered only a small dose on the day Jackson died. His lawyers blamed Jackson for his own death, saying the singer injected himself with an ultimately lethal dose of the drug while Murray was out of the room.

"Even if Michael Jackson injected himself, which I don't think we believed, but, we felt, even if he did, that wouldn't have mattered because Conrad Murray brought the situation there," she said. "He was the doctor. He was in charge."

Jackson's behavior was barely a consideration, despite the fact that Franklin believes "he had a lot of issues... I believe he had addictions or dependence."

But the argument that the pop singer's addiction led to his own death was not enough to sway Franklin, or the other jurors.

"I really think they didn't have a lot to work with," she said of Murray's defense team. "They tried to do what they could with what they had."

Although the jury came to a verdict fairly quickly, it was not easy for the seven men and five women.

"We took a vote and it was not unanimous, so we said let's think about it over the weekend and talk about it on Monday," she said of the jury's first day of deliberations on Friday. "It was stressful. It was a lot of work. Yelling, everybody was talking."

Page 2 of 2
Nov. 9, 2011

Juror in Michael Jackson's Death Case Has No Sympathy for Conrad Murray

Franklin says the jury was more easily able to reach a guilty verdict for Murray because of the decision by the prosecution to charge the doctor with involuntary manslaughter, not murder.

The jury was asked to determine only whether Murray was primarily responsible for the singer's death, not whether Murray actually gave Jackson the fatal dose.

"We absolutely agree that he did not mean to do this," Franklin said. "We don't think he even had a motive to do this. We think it was something that he was doing that was careless that got out of hand."

Immediately after Monday's verdict was delivered, Murray was handcuffed and led off to jail without bail to await sentencing Nov. 29.

"I never gave it a second thought," Franklin said of the court's decision to take Murray away in handcuffs. "It didn't bother me."

Murray now faces as many as four years in prison when he is sentenced Nov. 29. The lightest sentence he could receive is probation, since Murray is a defendant with no prior criminal record, a factor that Judge Michael Pastor will be taking into account. Because of jail overcrowding, Murray may spend little or no time in jail despite whatever sentence Pastor metes out.

"I'm glad I don't have to make that decision," Franklin said. "I really have no feeling one way or the other what the sentence is. We did our job."

Link anklicken um das Video zu sehn:
http://abcnews.go.com/US/michael-jackson-absolutely-alive-conrad-murray-juror/story?id=14912611

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Ein Geschworener hat schon was gesagt..zur Urteilsfindung..

Beitrag von Billie - Jean am Do 10 Nov 2011 - 2:57

http://www.nydailynews.com/news/national…9#ixzz1dEEd029a

Juror: We convicted Michael Jackson’s doctor, Conrad Murray, because he didn’t call 911 first BY NANCY DILLON

LOS ANGELES - Michael Jackson's doctor sealed his fate when he found the heavily sedated pop icon unresponsive and failed to call 911 immediately, a juror revealed Wednesday.

Debbie Franklin, a 48-year-old mother of two from Temple City, Calif., broke her silence on ABC's "Good morning america" and described the nine hours of excruciating deliberations that led to Dr. Conrad Murray's involuntary manslaughter conviction Monday.

She said the panel of seven men and five women did not immediately agree Friday, their first day hashing out the evidence.

"We took a vote and it was not unanimous, so we said let's think about it over the weekend and talk about it on Monday," she told GMA. "It was stressful. It was a lot of work. Yelling, everybody was talking."

Die Jury war sich nicht gleich einig, sie stimmten Freitag ab, und es war zunächst nicht einstimmig..

She said it was Murray's actions, not Jackson's, that tipped the balance - particularly Murray's decision to leave a cryptic message for a member of Jackson's entourage rather than call 911 in the critical minutes after he found the King of Pop not breathing with a slight pulse on June 25, 2009.

Es waren die Handlungen Murrays, vorallem dass er eine Nachricht bei Jacksons Mitarbeiter gelassen hat und nicht stattdessen 911wählte, was die Jury bei der Entscheidung überzeugte..

Murray, who never disputed that he gave Jackson the operating-room anesthetic propofol as a sleep aid, left his bedside for a bathroom break and then returned to find the "Thriller" singer in respiratory arrest.

He said he found Jackson unresponsive around noon. The first call to paramedics went out at 12:20 p.m.

"The three biggest things for us were the 911 call, not calling 911. That was a big issue, and not having the medical equipment in the room to put somebody under sedation and leaving the room," Franklin said.

She said the Houston cardiologist was responsible for providing a bedroom pharmacy without proper monitoring or resuscitative equipment and should have been watching the superstar's every breath.

"Even if Michael Jackson injected himself, which I don't think we believed, but we felt, even if he did, that wouldn't have mattered because Conrad Murray brought the situation there," she said. "He was the doctor. He was in charge."

Selbst wenn Jakson es sich selbst gegeben hätte, was ich denke das wir nicht glaubten, aber selbst wenn, hätte das nichts (am Urteil) geändert, denn Murray brachte ihn in diese Situation.. Er war der Arzt, er hatte die Verantwortung..

She conceded Jackson "had a lot of issues…I believe he had addictions and dependence." But it didn't matter. Murray, 58, recklessly bent the rules when he gave Jackson propofol to fight the chronic insomnia that gripped him during rehearsals for his comeback tour, she said.


"I really think they didn't have a lot to work with," she said of Murray's defense lawyers. "They tried to do what they could with what they had."

Franklin said prosecutors were smart to set the bar low with a single count of involuntary manslaughter and not try for second-degree murder.

"We absolutely agree that he did not mean to do this," she told GMA. "We don't think he even had a motive to do this. We think it was something that he was doing that was careless that got out of hand."

[bSie findet er ok, das er nur für fahrlässige Tötung angeklagt war, und nicht für Mörder 2.ten Grades..]Sie (die Jury) denken, das Murray das nicht absichtlich wollte, dass er kein Motiv hatte es zu tun. Aber er tat etwas rücksichtsloses und es lief ihm aus dem Ruder..[/b]

She said she didn't feel bad that the judge denied Murray bail and had him led away in handcuffs.

"I never gave it a second thought," she said. "It didn't bother me."

But she's relieved her juror job is over and sentencing is up to the judge.

"I'm glad I don't have to make that decision," she said. "I really have no feeling one way of the other what the sentence is. We did our job."

The Grenada-born doctor faces up to four years in prison at his sentencing Nov. 29 and the loss of his career, at least in the U.S.

The doctor's California medical license already is suspended, and Texas officials expect to yank his privileges in the coming weeks.

"We've already initiated an investigation off his conviction," Leigh Hopper, spokeswoman for the Texas Medical Board, told the Daily News.

"He has the right to a full hearing. In something like this, I don't think the process would take very long because there's really no disputing the facts of the case. He was initially convicted, and state law dictates that the medical board suspend the license of someone initially convicted of a felony," she said. "If he appeals and then a judge upholds the verdict, that final conviction would lead to a revocation of his license."

Murray's Nevada license expired in July.

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Kinder in Strafmaß involviert?

Beitrag von Billie - Jean am Do 10 Nov 2011 - 2:58

Bewältigungsversuch: Die Kinder von Michael Jackson (+50) werden möglicherweise in das Strafmaß von Dr.
Michael Jackson
Michael Jackson

Conrad Murray involviert.

Der Sänger ('Heal the world') war im Juni 2009 an einer akuten Propofol-Vergiftung gestorben, gestern wurde sein Leibarzt wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen. Das Strafmaß soll am 29. November verkündet werden.

Die Kinder des Megastars, Prince Michael, Paris und Blanket, wären gerne vor Gericht in den Zeugenstand getreten. Dazu kam es nicht, aber der Bezirksstaatsanwalt David Walgren soll ihnen jetzt einen anderen Vorschlag gemacht haben: "Der Bezirksstaatsanwalt hat Katherine Jackson gesagt, dass die Kinder einen Brief als Familienangehörige schreiben könnten, der bei der Verkündung des Strafmaß' verlesen wird. Falls einer von ihnen den Wunsch hat, sich an das Gericht zu wenden, wird er sie dabei voll unterstützen und alle Vorkehrungen treffen, die dafür nötig sind. Es ist noch nicht sicher, ob die Kinder im Gerichtssaal sein werden, wenn das Strafmaß verkündet wird, Katherine Jackson ist sehr beschützend, wenn es um sie geht. Wenn Katherine ihren Willen bekommt, werden sie nicht in der Nähe des Gerichtssaales sein", berichtet die Promiseite 'RadarOnline'.

Besonders der 14-jährige Prince Michael und seine ein Jahr jüngere Schwester Paris sollen von der Idee angetan sein, es ist nicht sicher, ob auch der neun Jahre alte Blanket einen Brief mitverfassen würde.

Auch anderen Familienmitgliedern von Michael Jackson soll es gestattet werden, sich bei dem Gerichtstermin zu äußern, wenn Richter Michael Pastor das Urteil über Dr. Conrad Murray fällt.

"Michael stammte aus einer sehr großen Familie, und sie waren während des gesamten Prozesses anwesend. Der Bezirksstaatsanwalt wird mit der Jackson-Familie sprechen, wenn das Datum der Urteilsverkündung näher rückt. Es ist eine ungewisse Situation, aber es ist auch höchstwahrscheinlich, dass mehr als zwei Geschwister von Jackson sprechen werden. Katherine Jackson hat sich noch nicht entschieden, ob sie im Gericht öffentliche Aussagen machen wird", hat die Klatschseite von einem Insider erfahren.

Dr. Conrad Murray drohen bis zu vier Jahre Haft. Er wurde gestern in Handschellen aus dem Gerichtssaal geführt, die 'Los Angeles Times' berichtet mittlerweile, er stehe wegen Selbstmordgefahr unter besonderer Beobachtung. Ihm wurde außerdem eine Einzelzelle zugewiesen, um sicherzustellen, dass ihm nichts passieren kann, zusätzlich wird er nie allein gelassen.

Vor seinem Schuldspruch gab es Spekulationen, dass Murray einen Dokumentarfilm über den Prozess drehe. 'Tmz' berichtet jetzt, dass die Sendung 'Michael Jackson and The Doctor: A Fatal Friendship' [Michael Jackson und Der Arzt: eine fatale Freundschaft] heißen solle und der Mediziner dort einige Geheimnisse über seinen Patienten preisgibt: "Es wurde gedreht, während Murray auf seinen Prozess wegen fahrlässiger Tötung wartete ... und zeigt einen schockierend ehrlichen Blick auf die Vorbereitung auf den Prozess, die auch heftige Kämpfe zwischen den Anwälten von Murray beinhaltete."

Mehrere große amerikanische TV-Sender sollen bereits Interesse bekundet haben, die Dokumentation über das Verhältnis von Dr. Conrad Murray und Michael Jackson zu senden.

http://www.fan-lexikon.de/musik/news/mic…ert.120391.html

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Wer ist wirklich für den Tod von Michael Jackson verantwortlich?

Beitrag von Billie - Jean am Do 10 Nov 2011 - 2:59

Conrad Murray ist schuldig – Wer ist wirklich für den Tod von Michael Jackson verantwortlich?

12:48 Uhr | Breaking Promi News, Michael Jackson, Skandal Skandal | pottschalk

Natürlich ist Conrad Murray zu Recht für den Tod von Michael Jackson schuldig gesprochen. Schließlich hat er seine Verantwortung als Arzt mißbraucht und seinem Patienten das Narkose-Mittel “Propofol” als “Schlafhilfe” verabreicht. Dabei ist es vollkommen irrelevant, ob das Michael Jackson wirklich so von ihm gefordert hat. Sein medizinisches und menschliches Gewissen hätte diese Tat nicht zu lassen dürfen. Allerdings wäre es ziemlich platt Conrad Murray jetzt die alleinige Schuld am Tod von “Michael Jackson” in die Schuhe zu schieben, da man ihn meiner Meinung nach so als klassisches “Bauernopfer” vorführt. “Wir haben endlich den Mörder von Michael Jackson verurteilt!”

Ach ja? Die wahren Täter sind noch auf freiem Fuß meint der Pottschalk. Wie kaputt und fertig muss ein Mensch sein, der nur noch mit Hilfe von Narkosemittel in den Schlaf findet? Wer hat ihn den bitte schön geraten bzw. überredet nochmal 50 Konzerte zu machen? Dieser unendliche große Druck muss wie ein “Damokles”-Schwert über ihn geschwebt haben und letztendlich ist das dünne Pferdehaar ja auch gerissen.

Es wurde viel geschrieben nachdem Tod von Michael Jackson. Gerüchte, Lügen und Verschwörungen! Fakt ist aber, dass sein direkt verfügbares Barvermögen nicht mehr besonders hoch war. Trotzdem war er alles andere als Pleite, da er z.B. sein Geld sehr lukrativ diverse Songrechte investiert hat, die allein schon mehrere hundert Millionen Dollar wert waren und auch entsprechende Tantiemen in die Kassen gespielt haben. Da Michael Jackson gelinde gesagt kein Finanz-Experte war und auch kein wirkliches Geld-Gefühl hatte (Wer erinnert sich nicht an die berühmte Ankedote – “Reichen 1000 Dollar, um einen Kaffee zu kaufen?!”), wäre es ein leichtes gewesen ihm vorzugaukeln dass er total pleite ist und unbedingt nochmal auf die Bühne muss, um seinen Kindern eine finanziell gesicherte Zukunft zu ermöglichen.

Das man mit einem Jahrhundertkünstler wie Michael Jackson trotz noch Millionen Dollar verdienen kann, obwohl seine größten Hits schon ein paar Jährchen zurücklagen, war einigen Geschäftsleuten garantiert bewußt. Hatte Michael wirklich Lust oder war es die Not, die ihn nochmal auf die Bühne getrieben hat? Man darf sich durchaus die berechtigte Frage stellen, ob Michael Jackson ohne den Druck des damaligen Konzert-Marathons noch leben würde. Es ist einfach unendlich tragisch, dass ein so herzensguter Mensch von vielen Leuten einfach so gnadenlos ausgenutzt und mißbraucht wurde.

Dieser Mißbrauch zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben von Michael Jackson, angefangen vom Vater, bis hin zu Martin Bashir der das Vertrauen von Michael für seine “Skandal-Doku” mißbraucht hat und findet seinen Abschluss in einem gnadenlosen Konzert-Marathon. Er hat an das Gute geglaubt, aber leider meinte es sein Umfeld nicht immer gut mit ihm.

Das klingt pathethisch, aber ist näher an der Realität wie der viel zu einfache Trugschluß, dass ein einziger Mann Michael Jackson umgebracht hat. An diesem Tod haben sich einige Menschen mehr die Finger blutig gemacht und die freuen sich gerade einen Ast, da sie dank Conrad Murray total aus der Schusslinie geraten sind. Mal angenommen Conrad Murray hätte Michael Jackson das Propofol verweigtert, dann wäre eventuell der nächste gewissenlose Arzt an der Reihe gewesen. In guter Erinnerung ist mir da noch die gekündigte Krankenschwester geblieben, die ihm vernünftigerweise kein Narkosemittel verabreichen wollte und ihre Entscheidung mit dem Job bezahlt hat.

Es ist gut das der verantwortungslose Conrad Murray jetzt endlich seine gerechete Strafen bekommen hat, aber die eigentlich Lebens-Umstände die zum tragischen Tod von Michael Jackson geführt haben sollten man dabei nicht aus den Augen verlieren….

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CM hat einen Anwalt weniger in seinem Team

Beitrag von Billie - Jean am Do 10 Nov 2011 - 3:01

Flanagan hat das Handtuch geworfen. Er wird noch an der Strafmaßverkündigung teilnehmen, aber nicht mehr mit in die Berufung gehen.

Dr. Conrad Murray and one of his lawyers, Michael Flanagan have parted ways, RadarOnline.com is exclusively reporting.

The cardiologist was convicted of involuntary manslaughter on Monday, in connection with the death of his former patient, pop superstar Michael Jackson. Los Angeles Judge Michael Pastor remanded Dr. Murray into custody, citing security concerns, immediately after the jury delivered the verdict.

Ed Chernoff, Dr. Murray's lead attorney, says they plan on appealing the verdict, but they will be doing now without one of their original team.

PHOTOS: Michael Jackson Through The Years

"Michael [Flanagan] wants absolutely nothing to deal with the appeal. He will most likely be at the sentencing, but after that, his work on the case is essentially over," a source close to the situation tells RadarOnline.com. "Ed and Michael aren't even talking to each other right now, and that has been the status quo for at the past two weeks,".

As RadarOnline.com previously reported, Chernoff, Dr. Murray's lead attorney, is from Houston, Texas and had been staying with Flanagan to save his client money. However, Ed moved out from Flanagan's posh digs in San Marino, just two weeks into the trial.

"Ed didn't like the way Michael was handling the prosecution witnesses. Ed felt that Michael was too abrasive and caustic with his questioning and that Michael allowed witnesses to clarify points that only helped the prosecution's case. Things were getting very tense and he's moved into a hotel in Santa Monica," an insider told RadarOnline.com about the sudden move.

Another source of strife between the former legal buddies was Flanagan's decision to order a study be done on Beagle dogs. The beagles were given propofol, to try to back up the defense's claim that Michael Jackson died at his own hand after drinking the powerful anesthetic.

PHOTOS: Key Players In The Trial Of Dr. Conrad Murray

"It just didn't make any sense to Ed that Michael would have a study conducted on the dogs. How are dogs and humans the same, if the defense were going to pursue that theory at trial? The D.A. actually had volunteers, including Dr. Shafer drink propofol, and their test concluded that dying from drinking propofol was nearly impossible," the insider tells RadarOnline.com.

After RadarOnline.com's exclusive report about the pooches being given propofol, animal rights group PETA demanded a federal investigation.

Read PETA's Letter To The USDA Demanding A Full Investigation

PETA (the People for the Ethical Treatment of Animals organization) filed a complaint with the U.S. Department of Agriculture (USDA) alleging "cruel drug toxicity tests on beagles commissioned by the defense team of Dr. Conrad Murray, the physician now on trial for his alleged role in Michael Jackson's death.

"PETA asserts that if attorneys from Flanagan, Unger, Grover & McCool did commission the tests for the drug propofol -- the toxic effects of which have been extensively studied in dogs and humans -- those tests were likely conducted in violation of the federal Animal Welfare Act's prohibition against tests on animals that duplicate previous experiments. PETA has filed a complaint with the State Bar of California as well."

Flanagan's fate was finally sealed however when he decided to go on a media blitz after Dr. Murray was convicted on Monday.

Page Six reported that Flanagan was picked up at the courthouse by a chauffeur to take him on a first class flight to New York City to appear on The Today Show. Flanagan appeared on The Today Show during the third hour, for approximately 30 seconds.

Dr. Murray will be sentenced on Tuesday, November 29.

http://www.radaronline.com/exclusives/2011/11/conrad-murray-loses-lawyer-michael-flanagan

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What Michael Jackson's Family Is Saying

Beitrag von Billie - Jean am Fr 11 Nov 2011 - 1:16

Katherine Jackson tears up, while La Toya says her brother "was in the courtroom, and that's why victory was served."

Michael Jackson's family was elated Monday after Dr. Conrad Murray was found guilty of involuntary manslaughter in relation to the 2009 death of the pop singer.
Judging by their reactions in and out the courtroom, as well as on Twitter, the Jackson family believes that justice was served.

When the verdict was read, the singer's mom, Katherine, got teary inside the courtroom, while his father, Joe, nodded his head.

PHOTOS: 10 TV Trials That Shook the World

Outside the courtroom, a smiling La Toya Jackson, sister to Michael, told E! News that she was "very happy" with the verdict.
"Guess what? He was in the courtroom, and that's why victory was served," she told CNN.

La Toya also hit Twitter to express her elation in a series of tweets:

"VICTORY!!!!!!" she wrote, followed by "Thank you EVERYONE for your love and support! It will ALWAYS be appreciated!"

She then added, without explanation: "Michael I love you and I will continue to fight until ALL are brought to justice!"

PHOTOS: Hollywood's Notable Deaths

When asked whether he was happy with the conviction, Michael's brother Jermaine Jackson told E! News, "Yes." He echoed his sister's sentiment to CNN: "Michael is with us."

Meanwhile, Jermaine Jackson II also hit Twitter to express his happiness.

"Strong victory in court!" he wrote. "Thank you all for your love and support. Step one has been accomplished! We are ready for next!!"

Randy Jackson Jr. also wrote a cryptic tweet, similar to his aunt La Toya's: "The Pawn has been convicted but now its time for the Hidden Hand behind the Plan... JUSTICE will be served. Thank you all for the support!!!"

Another nephew of Michael's, Taj Jackson, wasn't in the courtroom, explaining that he wanted to be there but "couldn't relive it all over again after going thru my mom's murder trial." (His mom, Delores "Dee Dee" Jackson, ex-wife of Michael's brother Tito, was murdered in1994.)

STORY: What Hollywood Is Saying About the Conrad Murray Verdict

Taj added: "#Justice4MJ," followed by "Thank you everyone for your love and support throughout this difficult time."

Despite all the public enthusiasm, Joe Jackson's attorney, Brian Oxman, told CNN's Erin Burnett that there is still a feeling of emptiness among the family.

"We are still without Michael Jackson, and the kids are without their dad," he said.

Jackson died June 25, 2009, of acute propofol intoxication after suffering cardiac arrest in his home. Murray, Jackson’s personal physician, had been charged with administering the fatal dose.

Following the reading of the verdict, Murray was remanded to custody without bail. He will be sentenced on Nov. 29 at 8:30 a.m. PT and could face up to four years in prison and lose his medical license.

http://www.hollywoodreporter.com/news/conrad-murray-verdict-guilty-michael-jackson-manslaughter-258361

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"God's Going to Get Him"

Beitrag von Billie - Jean am Fr 11 Nov 2011 - 1:17

Nancy Grace on Conrad Murray:
Celebrity News November 8, 2011 AT 9:52AM By Allison Corneau

Nancy Grace on Conrad Murray: "God's Going to Get Him" Credit: Kevin Winter/Tonight Show/Getty Images; Kevork Djansezian/Getty Images

Nancy Grace has some harsh words for Conrad Murray, who was found guilty Monday of involuntary manslaughter in the June 2009 death of Michael Jackson.

"God's going to get him," former prosecutor Grace, 52, told Us Weekly backstage at Monday's Dancing With the Stars just hours after a jury of seven men and five women declared that Murray, 58, was criminally negligent in his use of the anesthetic propofol.


Set to be sentenced November 29, Murray is currently being held without bail. His charge of involuntary manslaughter carries a maximum sentence of four years in state prison.

"He's going to be miserable. He can run but he can't hide," reasons Grace, who offers legal commentary on her nightly HLN current affairs program. "He and Casey Anthony can have a tea party when he gets out in four years," she tells Us, referring to the 25-year-old Florida mom found not guilty of killing her daughter, Caylee, 2.

Grace argues that house arrest is not the proper punishment for Murray, whose legal team plans to appeal his verdict.

"I don't think that's fair," she told Us of the lighter sentencing option. "In fact, I think that he should have gotten murder one with propofol as a deadly weapon, and should have spent life behind bars."


The King of Pop's June 25, 2009 death was caused by "acute propofol intoxication," an L.A. County coroner ruled. As his personal physician, Murray had been administering the powerful surgical anesthetic to the singer every night for the last two months of his life, in order to combat his insomnia.


"Conrad Murray left Prince, Paris and Blanket without a father," prosecutor David Walgren said of the pop icon's daughter Paris, 13, and sons aged 14 and 9. "For them, this case doesn't end today, or tomorrow. For Michael's children, this case will go on forever, because they do not have a father. They do not have a father because of the actions of Conrad Murray."
http://www.usmagazine.com/celebrity-news…get-him-2011811

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Neuer Anwalt für Murray!

Beitrag von Billie - Jean am So 20 Nov 2011 - 3:48

Am 29.November wird Murray wohl mit einem neuen Anwalt bei Gericht auflaufen,denn Flanagan und Chernoff werden gehn!

Discord Over Strategy on Dr. Conrad Murray's Defense Team

Miriam Rozen ContactAll Articles

Texas Lawyer

November 21, 2011

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Ed Chernoff of Houston's Stradley, Chernoff & Alford

Ed Chernoff of Houston's Stradley, Chernoff & Alford
Image: John Everett

The lawyers representing Dr. Conrad Murray in Los Angeles Superior Court had no reason to cheer on Nov. 8, but it wasn't just the guilty verdict that created tension on the trial team.

For much of the trial, discord dominated relations between Houston lawyer Ed Chernoff, who led the criminal-defense team for Murray, and his co-counsel J. Michael Flanagan of Glendale, Calif.'s Flanagan Unger Grover & McCool. Neither lawyer plans to represent Murray on appeal.

"This is the first time I've done a case with co-counsel in 30 years, and we had a difference of opinion about how the case should be handled," Flanagan says.

The California criminal trial of Murray ended with the jury convicting him of one count of involuntary manslaughter related to the death of pop star Michael Jackson. Citing Murray's significant ties outside the state of California (Murray formerly had a practice in Houston) and public safety concerns, Los Angeles Superior Court Judge Michael E. Pastor remanded Murray into custody, noting sentencing would occur on Nov. 29.

Chernoff of Stradley Chernoff & Alford sat at the defense table with Flanagan for the entire six weeks of the trial. At the start, Chernoff lived at Flanagan's home to save on expenses, but after several weeks Chernoff says he moved out. The cause of the strained relationship? Disagreements over trial strategy, specifically how to handle the examination of expert witnesses, among other things. Plus, Chernoff says, "You can only impose on co-counsel for so long."

Flanagan says, "Dr. Murray got Monday morning-quarterbacking on his doctoring, so I don't want to be Monday morning-quarterbacking Ed's lawyering." But he notes that he disagreed with Chernoff over whether Murray should testify on his own behalf: Flanagan thought he should, but Chernoff said no. In the end, Murray did not take the stand.

"You had a doctor providing an unusual drug under unusual circumstances for an unusual person. We could never get past that as logical as we tried to be. And as much as we tried to differentiate the case from that, we couldn't get past it. There was an elephant in the room and we could never feed it enough peanuts," Chernoff says, referring to the decision not to have Murray testify.

But Flanagan says, "I think the elephant was the need for the doctor to explain what he did."

Flanagan says he also proposed a different tack for cross-examining the last prosecution witness: Dr. Stephen Shafer, an anesthesiologist. "I thought we ought to go after Shafer real hard. Ed didn't," Flanagan says. At trial, it was Chernoff who cross-examined Shafer — instead of Flanagan, as the defense team initially had planned.

The tension between Chernoff and Flanagan was apparent in the documentary "Michael Jackson and the Doctor: A Fatal Friendship," which recently aired on MNSBC and other networks. In one scene, Chernoff prepares to leave Flanagan's house as Flanagan curses at Chernoff, then admonishes him saying he has the trial strategy "all mapped out. . . ."

Chernoff says "the carnival atmosphere" put more pressure on the defense team and on Murray. "The press tried to create drama; the whole thing was a reality show," Chernoff says. Thankfully, the Los Angeles County Sheriff's Department helped the defense team use "backdoor entrances" to avoid the press, he says. "They took my client and me away from the hordes of people out there when they could have done nothing."

Occasional weekends home in Houston and several excursions to the beach in California also eased the stress, Chernoff says.

"In a trial like this you are going to have some disagreements among the counsel, and the lead counsel has to make the decisions," Chernoff says. "And that's the way it was happening at this trial. I had to make some decisions."
Back to California

Within 48 hours of the verdict in People of the State of California v. Conrad Robert Murray , Chernoff had flown back to Houston, welcomed by his law partners who needed him to get back to work right away. But it isn't just Murrays' sentencing that will have Chernoff and partner Matt Alford back in California on Nov. 29.

Judge Pastor has ordered Alford to appear before him at a hearing related to Alford's September appearance on NBC's "Today" show. Pastor had issued a gag order in Murray's case. "In my 20 years of practice I have never knowingly or otherwise violated a court order," Alford says.

Chernoff says of the hearing, "I think it's bullshit and typical."

Chernoff and Flanagan will represent Murray at his Nov. 29 sentencing hearing, where Murray faces up to four years in prison. Chernoff says he has turned to a sentencing specialist with a background in the California justice system for help preparing. He has not decided if he will present any witnesses at the hearing. Unlike Texas, California juries do not participate in sentencing, he says.

Sandi Gibbons, a spokeswoman for the Los Angeles County District Attorney's Office, which prosecuted Murray, did not return a telephone call and an email seeking comment.

Chernoff says he has received telephone calls from prospective clients who watched him defend Murray. "I've already got a couple calls from California," notes Chernoff, who passed the California bar exam last year. [See "Houston Meets Hollywood," Texas Lawyer , Jan. 31, 2011, page 1.]

But he has no plans to take on any more California cases. "I'm not saying there is not another case; I reckon I will. But it's going to have to be a special case."

It is unknown who will represent Murray in his appeal, Chernoff says. Flanagan says he prefers trial work. Chernoff says he already has spent three months away from his Houston firm, and his partners and family "deserve better than that." Plus he has a trial set to begin in a Houston court on Dec. 15.

He believes a new lawyer who wasn't involved with the trial will have a fresh perspective and be better equipped to develop an effective appellate strategy for Murray.

Citing attorney-client privilege, Chernoff and Flanagan decline to discuss how much they charged Murray in legal fees. But so far, the financial remuneration for representing Murray has not been equal to the task, Chernoff says. "If Dr. Murray had paid me a quarter-million dollars, it was entirely too little considering the amount of work that was involved and the collateral issues that were attached," Chernoff says.

In January, Chernoff told Texas Lawye r, "If I walk out with my client at the end of the trial, it's going to have a tremendous impact on my practice. If I don't walk out [with him], I'm going to be the guy who lost the biggest trial since O.J. Simpson's." Now that Murray's trial is over, Chernoff sticks by that sentiment.

"I'm glad I did it," he says, "but, yes, it's a big loss. But as a defense attorney you are not worth a crap if you don't try these things. Defense attorneys often lose, but what differentiates those attorneys are those who are willing to get on the bull in the first place."

http://www.law.com/jsp/tx/PubArticleTX.j…4349&slreturn=1

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Conrad Murray lawyers ask for probation

Beitrag von Billie - Jean am Mi 23 Nov 2011 - 19:35

LOS ANGELES (KABC) -- Attorneys for Conrad Murray have filed court papers seeking probation for the doctor for his involuntary manslaughter conviction in the 2009 death of pop singer Michael Jackson.

Murray, 58, was convicted Nov. 7 in Michael Jackson's June 25, 2009, overdose death from the anesthetic propofol.
Murray is scheduled to be sentenced Tuesday and could face up to four years in prison.

Defense attorneys cited the increased cost to the state in incarcerating Murray in protective custody. They also cite Murray's humble background and state he is not a dangerous person.

In court papers, defense attorneys asked for consideration of the "sum total of the contributions" made by Murray, and for a "sentence of probation with substantial community service as a means of repaying his debt to society."

Court papers show the pprosecution has recommended "the defendant be sentenced to state prison for 4 years, be ordered to pay appropriate restitution to Michael Jackson's children, and be ordered to pay all requisite fines under the law."

The prosecution estimates restitution, including Jackson's projected earnings from the 50-concert "This Is It" tour and associated funeral expenses, totals nearly $102 million.

(Copyright ©2011 KABC-TV/DT. All Rights Reserved.)
http://abclocal.go.com/kabc/story?section=news/entertainment&id=8443495

Beide Parteien haben ihre Anträge auf das Strafmaß eingereicht. Die Verteidigung bittet um eine Bewährungsstrafe und Sozialdienst und führt zur Begründung die Kosten einer Haftstrafe an und dass Murray keine gefährliche Person sei. Die Anklage dagegen will die höchstmögliche Strafe und begründet dies neben den bereits vor Gericht vorgetragenen Gründen auch mit Murrays Auftritt in seiner Doku, in der er kein Schuldbewusstsein oder Verantwortungsbewusstsein erkennen lässt, und fordert darüber hinaus, dass Murray eine Entschädigungszahlung an die Kinder leisten sowie die Anwaltskosten und die Kosten für Memorial und Beerdigung übernehmen solle, insgesamt etwa 102 Millionen Dollar.
Der Antrag der Anklage lässt sich hier nachlesen:
http://tmz.vo.llnwd.net/o28/newsdesk/tmz…1123_murray.pdf

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Wendy am Mi 23 Nov 2011 - 21:36

Wie jetzt??? Ich denk der hat keine Kohle wie soll der denn bitte über 100 Mio zahlen können erstaunt denken
Das wird ja immer schöner....und morgen wird wieder alles dementiert wie mit dem Hausarrest.

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Prosecutors urge judge to impose 4-year sentence for Jackson’s doctor; defense wants probation

Beitrag von Billie - Jean am Do 24 Nov 2011 - 18:38

By Associated Press, Published: November 24

LOS ANGELES — Prosecutors who depicted Michael Jackson’s doctor as remorseless for the superstar’s death urged a judge Wednesday to sentence him to four years in prison, while a defense lawyer said Dr. Conrad Murray is in a prison of self-punishment and should receive probation.

The opposing sentencing memos were filed in advance of Dr. Conrad Murray’s sentencing hearing Tuesday. He has been in jail since he was convicted Nov. 7 of involuntary manslaughter for Jackson’s fatal overdose of the anesthetic propofol.
By Associated Press, Published: November 24

LOS ANGELES — Prosecutors who depicted Michael Jackson’s doctor as remorseless for the superstar’s death urged a judge Wednesday to sentence him to four years in prison, while a defense lawyer said Dr. Conrad Murray is in a prison of self-punishment and should receive probation.

The opposing sentencing memos were filed in advance of Dr. Conrad Murray’s sentencing hearing Tuesday. He has been in jail since he was convicted Nov. 7 of involuntary manslaughter for Jackson’s fatal overdose of the anesthetic propofol.
http://www.washingtonpost.com/national/lawyers-for-jacksons-doctor-say-he-should-receive-probation-in-involuntary-manslaughter-case/2011/11/23/gIQAHiVlpN_story.html

Hier geht es auch noch einmal um die Anträge zur Strafmaßfestsetzung. Laut Artikel hat Nareg Gourjian im Antrag der Verteidigung Lobesbriefe von Murrays Patienten zitiert, und sagt, der Tod sei zweifellos unbeabsichtigt geschehen und sei eine große Tragödie für alle Betroffenen; Murray werde seitdem als ein veränderter, untröstlicher Mensch beschrieben, der sich seit dem Tod seines Patienten "unter einer Wolke der Traurigkeit" befinde. Er werde sich zeitlebens dafür selbst bestrafen, was eine Form von "Urteil lebenslänglich" sei, aber das Delikt sei nicht absichtlich geschehen. Murray sei sehr traurig und voller Reue. Gourjian bitte den Richter, Murrays bescheidene Anfänge in Trinidad zu berücksichtigen und dass er in seiner langen Zeit in Houston viel Gutes getan habe. Das Vergehen, für das er verurteilt werde, müsse im Kontext gesehen werden, was geschehen sei, sei einTeil eines langen Lebens. Aufgrund permanenter Morddrohungen müsse Murray in Einzelhaft gehalten werden, was hohe Kosten verursache. Gourjian schreibt, "Murray hat nach wie vor das Wissen, die Fähigkeit und die Motivation, eine Quelle der Heilung in der Welt zu sein. Obwohl er vielleicht nicht wieder als Arzt arbeiten wird, könnte er Patienten über die Behandlung des Herzens und Krankheitsvorsorge beraten." Er schlägt dies als eine Art Sozialdienst für CM vor.

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Discord Over Strategy on Dr. Conrad Murray's Defense Team

Beitrag von Billie - Jean am Do 24 Nov 2011 - 18:40

The lawyers representing Dr. Conrad Murray in Los Angeles Superior Court had no reason to cheer on Nov. 8, but it wasn't just the guilty verdict that created tension on the trial team.

For much of the trial, discord dominated relations between Houston lawyer Ed Chernoff, who led the criminal-defense team for Murray, and his co-counsel J. Michael Flanagan of Glendale, Calif.'s Flanagan Unger Grover & McCool. Neither lawyer plans to represent Murray on appeal.

"This is the first time I've done a case with co-counsel in 30 years, and we had a difference of opinion about how the case should be handled," Flanagan says.

The California criminal trial of Murray ended with the jury convicting him of one count of involuntary manslaughter related to the death of pop star Michael Jackson. Citing Murray's significant ties outside the state of California (Murray formerly had a practice in Houston) and public safety concerns, Los Angeles Superior Court Judge Michael E. Pastor remanded Murray into custody, noting sentencing would occur on Nov. 29.

Chernoff of Stradley Chernoff & Alford sat at the defense table with Flanagan for the entire six weeks of the trial. At the start, Chernoff lived at Flanagan's home to save on expenses, but after several weeks Chernoff says he moved out. The cause of the strained relationship? Disagreements over trial strategy, specifically how to handle the examination of expert witnesses, among other things. Plus, Chernoff says, "You can only impose on co-counsel for so long."

Flanagan says, "Dr. Murray got Monday morning-quarterbacking on his doctoring, so I don't want to be Monday morning-quarterbacking Ed's lawyering." But he notes that he disagreed with Chernoff over whether Murray should testify on his own behalf: Flanagan thought he should, but Chernoff said no. In the end, Murray did not take the stand.

"You had a doctor providing an unusual drug under unusual circumstances for an unusual person. We could never get past that as logical as we tried to be. And as much as we tried to differentiate the case from that, we couldn't get past it. There was an elephant in the room and we could never feed it enough peanuts," Chernoff says, referring to the decision not to have Murray testify.

But Flanagan says, "I think the elephant was the need for the doctor to explain what he did."

Flanagan says he also proposed a different tack for cross-examining the last prosecution witness: Dr. Stephen Shafer, an anesthesiologist. "I thought we ought to go after Shafer real hard. Ed didn't," Flanagan says. At trial, it was Chernoff who cross-examined Shafer — instead of Flanagan, as the defense team initially had planned.

The tension between Chernoff and Flanagan was apparent in the documentary "Michael Jackson and the Doctor: A Fatal Friendship," which recently aired on MNSBC and other networks. In one scene, Chernoff prepares to leave Flanagan's house as Flanagan curses at Chernoff, then admonishes him saying he has the trial strategy "all mapped out. . . ."

Chernoff says "the carnival atmosphere" put more pressure on the defense team and on Murray. "The press tried to create drama; the whole thing was a reality show," Chernoff says. Thankfully, the Los Angeles County Sheriff's Department helped the defense team use "backdoor entrances" to avoid the press, he says. "They took my client and me away from the hordes of people out there when they could have done nothing."

Occasional weekends home in Houston and several excursions to the beach in California also eased the stress, Chernoff says.

"In a trial like this you are going to have some disagreements among the counsel, and the lead counsel has to make the decisions," Chernoff says. "And that's the way it was happening at this trial. I had to make some decisions."
Back to California

Within 48 hours of the verdict in People of the State of California v. Conrad Robert Murray , Chernoff had flown back to Houston, welcomed by his law partners who needed him to get back to work right away. But it isn't just Murrays' sentencing that will have Chernoff and partner Matt Alford back in California on Nov. 29.

Judge Pastor has ordered Alford to appear before him at a hearing related to Alford's September appearance on NBC's "Today" show. Pastor had issued a gag order in Murray's case. "In my 20 years of practice I have never knowingly or otherwise violated a court order," Alford says.

Chernoff says of the hearing, "I think it's bullshit and typical."

Chernoff and Flanagan will represent Murray at his Nov. 29 sentencing hearing, where Murray faces up to four years in prison. Chernoff says he has turned to a sentencing specialist with a background in the California justice system for help preparing. He has not decided if he will present any witnesses at the hearing. Unlike Texas, California juries do not participate in sentencing, he says.

Sandi Gibbons, a spokeswoman for the Los Angeles County District Attorney's Office, which prosecuted Murray, did not return a telephone call and an email seeking comment.

Chernoff says he has received telephone calls from prospective clients who watched him defend Murray. "I've already got a couple calls from California," notes Chernoff, who passed the California bar exam last year. [See "Houston Meets Hollywood," Texas Lawyer , Jan. 31, 2011, page 1.]

But he has no plans to take on any more California cases. "I'm not saying there is not another case; I reckon I will. But it's going to have to be a special case."

It is unknown who will represent Murray in his appeal, Chernoff says. Flanagan says he prefers trial work. Chernoff says he already has spent three months away from his Houston firm, and his partners and family "deserve better than that." Plus he has a trial set to begin in a Houston court on Dec. 15.

He believes a new lawyer who wasn't involved with the trial will have a fresh perspective and be better equipped to develop an effective appellate strategy for Murray.

Citing attorney-client privilege, Chernoff and Flanagan decline to discuss how much they charged Murray in legal fees. But so far, the financial remuneration for representing Murray has not been equal to the task, Chernoff says. "If Dr. Murray had paid me a quarter-million dollars, it was entirely too little considering the amount of work that was involved and the collateral issues that were attached," Chernoff says.

In January, Chernoff told Texas Lawye r, "If I walk out with my client at the end of the trial, it's going to have a tremendous impact on my practice. If I don't walk out [with him], I'm going to be the guy who lost the biggest trial since O.J. Simpson's." Now that Murray's trial is over, Chernoff sticks by that sentiment.

"I'm glad I did it," he says, "but, yes, it's a big loss. But as a defense attorney you are not worth a crap if you don't try these things. Defense attorneys often lose, but what differentiates those attorneys are those who are willing to get on the bull in the first place."
http://www.law.com/jsp/tx/PubArticleTX.jsp?id=1202532904349&slreturn=1

Weder Flanagan noch Chernoff wollen das Berufungsverfahren übernehmen. Laut Artikel erklärte Flanagan lapidar, er bevorzuge Prozessarbeit (und keine Berufungsverfahren), während Chernoff seine Entscheidung damit begründete, dass er bereits 3 Monate lang größtenteils nicht in Houston gewesen sei und sowohl seine Familie als auch seine Firmenkollegen besseres verdienen, außerdem habe er einen neuen Fall, in dem der Prozess am 15.12. beginne. (Ich interpretiere das mal als Hinweis darauf, dass es möglicherweise also nicht ewig dauern wird, bis das Berufungsverfahren, wenn es denn eines geben wird, beginnt, denn wäre damit zu rechnen, dass das noch lange Monate dauert, würde Chernoff den Fall in Houston vielleicht nicht als Begründung verwenden.) Chernoff meint, ein neuer Anwalt, der nicht in den Prozess involviert war, habe eine frische Perspektive und sei besser gerüstet, eine effektive Strategie im Berufungsverfahren zu entwickeln.
Dass Alford zu einer Anhörung zitiert wird, weil er gegen die gag order verstoßen hat, bezeichnet Chernoff als "Bullshit" und als "typisch".

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Conrad Murrays Mutter bittet um Gnade

Beitrag von Billie - Jean am Di 29 Nov 2011 - 2:02


Milta Rush, Mutter des ehemaligen Jackson-Leibarztes Conrad Murray, bittet in einem Brief an den zuständigen Richter um eine Bewährungsstrafe für ihren Sohn. Heute wird Richter Michael Pastor das Strafmaß verkünden.


"Er ist in seinem Leben noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten", argumentiert Milta Rush laut TMZ.com in ihrem Brief an den Richter im Prozess um den Tod von Michael Jackson. Der Gedanke, ihren Sohn eingekerkert zu sehen, betrübt die ältere Dame. Sie bittet daher um eine Bewährungsstrafe bzw. die Verpflichtung zu gemeinnütziger Arbeit. Ihr Sohn sei "betrübt und reumütig wegen des Todes seines Freundes Michael Jackson". Ihr Sohn lerne gerade die härteste Lektion seines Lebens und hätte es nicht mit Absicht getan: "Es tut ihm leid, was mit Michael Jackson geschehen ist."


Schuldspruch vor vier Wochen
Nach einem sechswöchigen Prozess sprach eine Jury den Arzt am 7. November schuldig, den Popstar im Juni 2009 mit einer Überdosis Narkose- und Schlafmitteln fahrlässig getötet zu haben. Murray war gleich nach dem Schuldspruch in Handschellen abgeführt worden. Seine Anwälte scheiterten mit dem Versuch, ihren Mandanten bis zur Verkündung des Strafmaßes auf Kaution aus der Haft zu holen.

Richter Pastor lehnte das ab: "Es ist eine Tat, an deren Ende der Tod eines Menschen stand. Eine Freilassung kann ich deshalb nicht verantworten." Nach diesem Machtwort des Richters prophezeiten Prozessbeobachter eine harte Linie bei der Festsetzung der Strafe. (RED/dpa)


http://oe3.orf.at/aktuell/stories/540522/

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Conrad Murray muss für vier Jahre in Haft

Beitrag von Billie - Jean am Di 29 Nov 2011 - 7:35

Michael Jacksons früherer Leibarzt muss ins Gefängnis: Der Herzspezialist Conrad Murray ist in Los Angeles zu der höchstmöglichen Strafe von vier Jahren Haft verurteilt worden. Der Richter bemängelte besonders Murrays fehlende Reue.

Eine Jury hatte den 58-jährigen Conrad Murray bereits Anfang November wegen fahrlässiger Tötung schuldig befunden. Der Popstar Michael Jackson war am 25. Juni 2009 an einer Überdosis von Narkose- und Schlafmitteln gestorben. Richter Michael Pastor begründete das am Dienstag verkündete Strafmaß damit, dass Murray keinerlei Reue für die Tat gezeigt habe. Wegen der Überfüllung der Gefängnisse im Bundesstaat Kalifornien könnte der Mediziner die Strafe aber möglicherweise als Hausarrest absitzen.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mediziner vorgeworfen, dem unter Schlafproblemen leidenden Jackson im Juni 2009 eine Überdosis des Betäubungsmittels Propofol verabreicht und ihn dann vernachlässigt zu haben. Richter Pastor erklärte bei der Verkündung des Strafmaßes, dass der Popstar „wegen der Handlungen und der Vernachlässigung der gesetzlichen Pflichten“ von Murray gestorben sei.

Muss Murray zahlen oder nicht?
Murrays Anwälte hatten vergeblich argumentiert, dass sich Jackson die tödliche Dosis selbst verabreicht haben könnte. Nach dem Schuldspruch hatte die Verteidigung dann eine Bewährungsstrafe für den Mediziner gefordert, dem mit dem Entzug seiner ärztlichen Zulassung bereits der Verlust der beruflichen Existenzgrundlage drohe.

Noch unklar ist, ob die Familie Jacksons die geforderte Entschädigungszahlung von 100 Millionen Dollar erhalten wird. Zuvor hatte diese ein Statement veröffentlicht. „Wir sind nicht hier, um Rache zu fordern“, berichtete das Internetportal „tmz.com“. „Es gibt nichts, dass Michael zurück bringen würde.“
it/dpa/dapd/AFP
http://www.focus.de/panorama/welt/strafm…aid_689068.html

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von O2-guys wife am Di 29 Nov 2011 - 7:50

4 Jahre für einen Mörder - viel zu wenig! daumen runter

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am Di 29 Nov 2011 - 21:39

Da hast du recht O2!
Jetzt kommt er auch noch in Einzelhaft huh
Es wäre besser wenn er mit anderen Häftlingen zusammen kommen würde,die würden ihm schon die "gerechte Strafe" erteilen.Ich glaube da würde es nicht lustig für ihn smile
Da im Knast sitzen sicher unzählig viele Mj Fans,die sich schon freun würden den Murray in die Finger zu bekommen musik whistle
Er soll dafür büssen was er Mj angetan hat und damit auch uns und zwar richtig besserwisser

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Aufgebrachter Richter verhängt Höchststrafe gegen Conrad Murray

Beitrag von Billie - Jean am Di 29 Nov 2011 - 21:57

Conrad Murray muss wegen fahrlässiger Tötung für vier Jahre ins Gefängnis. Der Richter verurteilte Michael Jacksons früheren Arzt zur höchstmöglichen Strafe – und griff dabei zu scharfen Worten. Von Frank Siering, Los Angeles

Frisch rasiert, grauer Anzug, dunkle Krawatte. Die manikürten Hände gefaltet. Dr. Conrad Murray hatte sich fein gemacht zur Urteilsverkündung am Dienstagmorgen. Dann ging alles relativ schnell. Vier Jahre im LA County Jail. Die Maximalstrafe für den einstigen Leibarzt von Michael Jackson. Die Augen des Kardiologen zuckten kurz, dann war alles vorbei.

Absitzen wird Murray von dieser Strafe - 46 schon eingesessene Tage wurden ihm gutgeschrieben - wohl, wenn überhaupt, nur die Hälfte. In Kalifornien wurde unlängst ein neues Gesetz (Realignment Act) eingeführt. Weil die Gefängnisse im Bundesstaat gnadenlos überfüllt sind, werden Vergehen wie fahrlässige Tötung dieser Tage oftmals mit Hausarrest abgestraft.
"Er ist verantwortlich für den Tod eines anderen Menschen"

Richter Michael Pastor war aufgebracht, kurz bevor er Murray verurteilte. Vor allem die Tatsache, dass der einstige Leibarzt von Jackson bis heute keinerlei Schuldgefühle oder Bedauern zeige, mache ihn sehr nachdenklich, so der Richter. "Michael Jackson war ein Experiment für Dr. Murray", sagte Pastor.

Und weiter: "Einige meinen, Dr. Murray ist ein Heiliger, andere halten ihn für den Teufel. Die Wahrheit ist: Er ist keines von beiden, er ist ein Mensch. Aber als solcher ist er verantwortlich für den Tod eines anderen Menschen."

Murray lehnte es erneut ab, vor Gericht ein Statement abzugeben. Obwohl der Richter ganz offensichtlich gern vom Arzt selbst ein paar Worte gehört hätte.
"Noch immer noch eine Bedrohung für die Öffentlichkeit"

Pastor war außerdem sehr erboßt über die Tatsache, dass Murray eine Unterhaltung mit Michael Jackson aufgezeichnet hatte. Die Aufnahme war während der Verhandlung mehrfach abgespielt worden. Die Geschworenen hörten einen kaum verständlichen und deutlich unter Einfluss von Medikamenten oder Drogen stehenden "King of Pop".

"Es ist ganz eindeutig, dass Dr. Murray das Vertrauen zum Patienten in grober Form missbraucht hat", so Pastor. "Diese Tonbandaufnahme war eine Versicherungspolice für Dr. Murray. Eine Police, die später vielleicht an eine Medienorganisation weitergeleitet werden sollte, für einen finanziellen Gegenwert, der schwer einzuschätzen ist."

Bei der Höhe des Strafmaßes spielte auch eine gravierende Rolle, dass Murray während des Prozesses von einer TV-Crew für eine Dokumentation begleitet wurde. "Dr. Murray zeigt keinerlei Bedauern. Und er ist meiner Meinung nach auch deshalb noch immer noch eine Bedrohung für die Öffentlichkeit. Ja, Dr. Murray hat in dieser Dokumentation deutlich gemacht, dass er sogar gekränkt ist, weil sein Patient gestorben ist", sagte Pastor unwirsch. Und feuerte gleich hinterher, was er von den Praktiken des Mediziners wirklich hält: "Das war 'Money for Madness Medicine' ("Geld für medizinische Wahnsinnstaten"), was da betrieben wurde."
"Wir sind nicht hier, um uns zu rächen"

Noch im Saal wurde Murray mit einer 800-Dollar-Strafe belegt, die er sofort zahlen muss, einer Gerichtsgebühr von 30 Dollar und einer weiteren Gebühr von 40 Dollar. Über die vom Michael Jackson Estate geforderten 100 Millionen Dollar Entschädigung für geschätzte verlorengegangene Einnahmen der "This is it" Tour sowie die Rückerstattung von 1.8 Millionen Dollar für die Beerdigung des Popstars wollte Richter Pastor am Dienstag nicht entscheiden. Eine weitere Anhörung am 23.Januar soll über die "angebrachte Höhe der Entschädigung entscheiden". Murrays Anwalt Ed Chernoff: "Diese Summe ist so illusorisch hoch, ich weiß gar nicht, wie wir da überhaupt drüber diskutieren können."

Brian Panish, Anwalt der Jackson-Familie, verlas ein Statement vor Gericht. Darin hieß es, dass "wir nicht hier sind, um uns zu rächen. Nichts kann Michael zurückbringen. Wir vermissen ihn jeden Tag. Und wir hoffen, dass jetzt endlich deutlich wird, dass Ärzte ihren Service nicht an den verkaufen können, der das meiste Geld bietet."

In einem Brief an das Gericht hatte Milta Rush, die Mutter von Murray gefleht, Gnade im Urteilsspruch walten zu lassen. Auch, weil ihr Sohn "zuvor noch niemals mit dem Gesetz in Konflikt geraten war". Es half alles nichts. Richter Pastor kannte keine Gnade.

Conrad Murray ist, so hat es auch sein Anwalt Chernoff wohl richtig erkannt, ab sofort nicht länger als "der Kardiologe, der Menschen hilft", sondern als der Mann, "der Michael Jackson umgebracht hat", bekannt.

http://www.stern.de/lifestyle/leute/proz…ay-1756891.html

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Urteilsbegründung von M.Pastor - Übersetzung

Beitrag von Billie - Jean am Mi 30 Nov 2011 - 6:46



Richter Michael Pastor, 29.11 2011:

Einer der schwierigsten Aspekte des Rechtsprechens ist es ein angemessenes und faires Strafmass aufzuerlegen. Das ist nie eine Verantwortung die leicht ist, oder Spaß macht - es ist noch komplizierter, wenn der Richter abwägen muss..in vielen Fällen sind die Termini in Stein gemeißelt (stehen fest) und der Richter muss nichts abwägen. Aber wenn der Richter diese Dinge praktizieren muss, ist das eine hohe Verantwortung. Und diese Verantwortung ist in einem Fall wie diesem beinhaltet, wo keine der Parteien sagte, dass Dr. Murray mit Absicht handelte, bei seiner Verantwortung für den Tod von Michael Jackson - sogar die Allgemeinheit hat das zur Kenntnis genommen, dass Dr. Murray nicht beabsichtigte dass Mr. Jackson sterben soll. Das Gericht ist jetzt aufgerufen, Fairness und Anstand walten zu lassen, so wie auch viele Fakten zu berücksichtigen, die aus jahrelanger Erfahrung entstanden sind um eine angemessene Strafe in diesem Fall auszusprechen.

Da gibt es diejenigen, die denken, dass Dr. Murray ein Heiliger ist, und es gibt die, die Dr. Murray für den Teufel halten. Er ist weder noch, er ist ein Mensch. Und er ist verurteilt für den Tod eines anderen Menschen. Und dieser Tod zeichnet sich nicht durch einfache Fahrlässigkeit aus, sondern durch kriminelle (grobe) Fahrlässigkeit. Und es wichtig, dass das Gericht realisiert, dass das die zutreffende Norm ist, und die Tatsache, dass eine Jury aus 12 Menschen mit völlig verschiedenen Hintergründen und Lebenserfahrungen entschieden haben, einstimmig und ohne berechtigte Zweifel, dass Dr. Murray mit grober Fahrlässigkeit den Tod von Michael Jackson verursacht hat. Es ist wichtig zu betonen, dass von dieser Jury zweifelsfrei herausgefunden wurde, dass der Standard von krimineller Fahrlässigkeit erfüllt wurde, denn mancher wird denken, es handele sich lediglich um einen Fall von "ärztlichem Kunstfehler". Das war es nicht. Es war und ist ein "criminal homicide" Fall ((Fahrlässige Tötung). Und diese Jury fand zweifelfrei heraus, dass der Angeklagte durch grobe Fahrlässigkeit den Tod von Michael Jackson verursacht hat. Und grobe Fahrlässigkeit definiert sich wie folgt:

Grobe Fahrlässigkeit heißt mehr als einfache Unachtsamkeit, Unaufmerksamkeit oder Fehlbeurteilung. Ein Mensch handelt grob fahrlässig, wenn

1. er oder sie einer rechtmäßigen Pflicht auf einer rücksichtslosen Weise nicht nachkommt, und damit ein hohes Todesrisiko oder ein Risiko für schwerwiegende Körperverletzung schafft

2. Eine vernünftiger/verantwortungsvoller Mensch gewusst hätte, dass so zu handeln ein solches Risiko entstehen lassen würde

Ein Mensch handelt grob fahrlässig, wenn die Art, auf die er oder sie handelt so abweichend ist von dem, wie ein normaler, umsichtiger Mensch in der gleichen Situation handeln würde, und dass seine oder ihre Handlungen zum Missachten des menschlichen Lebens führen.

Es ist wichtig, diese Definitionen zu bedenken und zu fokussieren, und sie nicht als unwichtig zu sehen, in dem man sagt "oh, es ist halt einfach mal so passiert. und "oh, wenn es bei Murray funktioniert hätte, hätte es halt jemand anders getroffen."

Ich distanziere mich kategorisch von solchen Statements. Es geht nicht um die Frage, was hätte passieren können, oder was wäre, wenn jemand anderes als Dr. Murray beteiligt gewesen wäre. Das ist eine Beleidigung des Berufs der Mediziner. Fakt ist, dass Michael Jackson starb wegen den Handlungen und dem Nichtausführen von Pflichten von Dr. Murray. Kein anderer Arzt - und nicht weil es Michael Jackson war.

Ich akzeptiere die Ausführungen von Mr. Chernoff, die ganze Geschichte zu sehen - das habe ich getan. Ich war beeindruckt von den Einreichungen von der Familie, von Freunden und Bekannten von Dr. Murray, es ist die Geschichte von Dr. Murrays Leben, ..aber ich habe auch die Geschichte von Michael Jacksons Leben gelesen. Nicht nur einzelne Kapitel von jedem. Bedauerlicher Weise, so fern es Dr. Murray betrifft, ist das wichtigste Kapitel, was in diesem Fall zu berücksichtigen ist, das Kapitel, was die Behandlung - oder die mangelnde Behandlung - von Michael Jackson betrifft. Und Michael Jackson starb nicht durch einen einzelnen, einmal aufgetretenen Vorfall, er starb wegen einer ganzen Reihe von Umständen, die alle direkt auf Dr. Murray zurückzuführen sind. Nicht wegen einem Fehler oder Unfall, in den frühen Morgenstunden des 25 Juni 2009, sondern wegen einer Reihe von Entscheidungen, die Dr. Murray traf und die seinen Patienten gefährdeten. Er vernachlässigte seine Pflichten gegenüber seinem Patienten und seinen Hippokratischen Eid. Diese Vernachlässigungen stehen über allen anderen Aspekten von Dr. Murrays Behandlungen von seinen anderen Patienten und den guten Taten, die er vor dieser Zeit getan haben mag.

Dr. Murray erschuf ein Szenario von Umständen, und setzte einen Kreislauf von erschreckender medizinischer Behandlung in Gang. Die Anwendung von Propofol als medizinischen Wahnsinn, die seine geschworenen Verpflichtungen verletzte - für Geld, Ruhm, Prestige und was sonst noch dazukam.
Ich betrachte nicht nur einen einzelnen Teil, im Zusammenhang der "Untaten" oder "Taten" von Dr. Murray, denn soweit es diesen Fall betrifft, handelte Dr, Murray in einem ununterbrochenen Muster von Betrug und Lügen, und bedauerlicher Weise half dieses Muster Dr. Murray. Es ist fast unfassbar, dass Dr, Murray nach diesem Muster für eine so lange Zeit vorging, die Lügen, der Betrug begannen und setzten sich über, wie wir in den 6 Wochen hörten, fort und kummulierten zu einer absolut unglaublichen Situation. Die Lügen vom Beginn seines ärztlichen Verhältnis in dem Haus in Holmby Hills, was die Bestellung von gigantischen Propofolmengen betrifft, die Lügen gegenüber der Apotheke, des Apothekers, der ausgeklügelte, beabsichtigte Betrug in dieser Beziehung. Die Lügen und der wiederholte Betrug an Mr. Jacksons Angestellten - ob es nun Angestellte, das Produktions-Teams, der AEG, oder andere persönliche Angestellte von Mr. Jackson waren. Die immerweitergehende Aneinanderreihung von Lügen gegenüber Michael Jacksons Security, und Personal zu einem kritischen Zeitpunkt, die unglaublichen Lügen gegenüber dem NotfallTeam, den Notärzten, und dem Personal am UCLA, - das alles war nicht dazu geeignet, seinem Patienten zu helfen, ganz im Gegenteil - es war dazu geeignet, Dr. Murray eine Ausflucht zu geben. Dr. Murray versuchte dadurch Beweise zu vernichten.
Wenn man sich dieses Verbrechen "fahrlässige Tötung" in einem Vakuum ansehen würde, könnte man sagen "da ist etwas fürchterlich schief gelaufen, und das ist tragisch" Aber es ist sehr wichtig nicht einfach nur vordergründig auf das zu reagieren, was in diesem Fall geschehen ist. Man muss auf die Vorgänge als Ganzes sehen, in Bezug auf die fehlende Verantwortlichkeit über einen langen Zeitraum, bei Dr. Murrays Methode seinen Patienten zu behandeln. Und wenn man das tut, dann bleibt nichts anderes, als über die Umstände dieses Falls betroffen zu sein.

Von allem was ich im Laufe des Prozess hörte und sah, hat mich ein Aspekt der Beweislage am meisten beeindruckt. Und das ist die geheime Band-Aufnahme von Michael Jackson durch den Arzt, dem er vertraute. Und ich habe mich wiederholt gefragt, warum hat es das gemacht? ..und aus welchem Grund? Ich könnte darauf spekulieren, dass es irgendeine Rechtfertigung dafür gegeben haben könnte, etwas was Michael Jackson genützt hätte, aber das wäre eine völlig unsinnige Schlussfolgerung. Diese Bandaufnahme war die Versicherung für Dr. Murray. Sie wurde gemacht, in dem er seinen Patienten im Geheimen aufnahm, zu einem Zeitpunkt, wo der Patient völlig verletzlich war. Ich kann mir nicht mal vorstellen, dass so etwas einem von uns passieren würde, weil es ein fürchterlicher Vertrauens Missbrauch ist. Und ich kann mir nur versuchen vorzustellen, welchen Wert diese Bandaufnahme gehabt hätte wenn es irgendeinen Konflikt zwischen Michael Jackson und DR. Murray zu einem späteren Punkt ihres Verhältnis gegeben hätte - wenn die Möglichkeit bestanden hätte, dieses Band an die Medien weiterzuleiten, um gegen Michael Jackson verwendet zu werden. Und dieses Zeichen von schwachem Charakter war auch in den späteren Handlungen von Dr. Murray zu finden, von denen jede für einen Betrug an Vertrauen und die Missachtung des Arzt-Patienten Verhältnis steht. Sie Rolle und Verantwortlichkeit, die Ärzte, Schwestern Notärzte und medizinisches Personal in unserer Gesellschaft haben, wird damit untergraben. Wir sollten unsere Ärzte achten, denn sie arbeiten gewissenhaft und aufopfernd, damit es uns gut geht. Und Dr. Murray tat das auch - ohne Frage - aber an irgendeinem Punkt liefen die Dinge aus dem Ruder, und er nahm nicht seine Möglichkeiten wahr, da heraus zukommen. Er machte weiter, immer weiter und er übte Betrug am Beruf des Mediziners. Ich kenne also die Gesamtheit aller Umstände, und wenn ich diese betrachte, wenn ich das ganze Buch lese, das Buch über Dr. Murrays Leben, dann sehe ich mir auch das Kapitel an, was mich am meisten verstört, und das ist das eben genannte Kapitel.

Ich kann nicht sagen, dass sich meine Meinung änderte, nachdem mir eine Produktion mit der Beteiligung von Dr. Murray bekannt wurde, nach der Urteilsverkündung durch die Jury. Als Dr. Murray sagt, "ich fühle mich nicht schuldig" - das sagte er - erkannte Chernoff aufrichtig, "es ist etwas falsch hier"(?), aber er sollte das nicht von Dr. Murray hören, man hörte es nicht zu dem Zeitpunkt, wo Dr. Murray mit der Security beschäftigt war, mit den Angestellten in Holmby Hills, man hörte es nicht von Dr. Murray, als er mit den Notärzten sprach, nicht, als er mit den Polizisten des LAPD sprach, und ganz sicher hörte man es nicht, bei Dr. Murrays Interview in dieser Dokumentation, in dieser Reality-Produktion, in der Dr. Murray sagte "ich fühle mich nicht schuldig, ich war nicht rücksichtslos, ich sagte ihm nichts über Propofol, weil er diese Frage nie gestellt hat, und es war nicht wichtig." Und dann sagte Murray, dass er sich betrogen fühlte und missbraucht durch Michael Jackson. JEEPS!! (Wow) :-D Wir reden darüber, dass er das Opfer beschuldigt! Er zeigt nicht nur keinerlei Reue, Dr. Murray zeigt Empörung gegenüber dem Opfer! Ohne das aller geringste Anzeichen, dass er irgendetwas mit diesem Fall zu tun hätte - wenn man Dr. Murray zuhört, hört es sich an, als sei er nur als eine Nebenfigur dabei gewesen, als ob er zufällig in diesem Szenario gelandet sei, und alle anderen diese verursacht hätten, nur nicht er selbst. Es waren die Familienmitglieder, die Angestellten, die AEG, Mr Jackson oder irgendjemand anders. Diese Dinge haben bei mir riesige Bedenken ausgelöst. Denn der Grund für eine Bewährungs Strafe ist auch, dass jemand einsieht, dass er etwas falsch gemacht hat, dass man etwas Verantwortlichkeit zeigt, etwas Reue... Warum soll man jemand eine Bewährung geben, der sich von der ganzen Angelegenheit angegriffen fühlt, dass er überhaupt vor Gericht steht, man kann nicht Bewährung gewähren, wenn keinerlei Bewusstsein dafür da zu sein scheint, dass es überhaupt einen Grund zur Rehabilitation und Verantwortlichkeit geben könnte. Und bedauerlicher Weise hat Dr. Murray all das nicht. Dr. Murray wäre sicher grundsätzlich berechtigt für eine Bewährung, ich habe nach Dingen gesucht um vor mir selbst zu rechtfertigen, dass er dafür in Frage kommt. Aber es hat mich nichts überzeugt, und ich konnte nichts finden, was das gerechtfertigt hätte. Das Gericht sagt, dass man in diesem Fall Bewährung anwenden könnte, aus vielen Gründen. Und als ich meine Entscheidung getroffen habe, habe ich zur Kenntnis genommen, dass Dr. Murray in seinen 56 Jahren der Gesellschaft gedient hat, und vielen Menschen geholfen hat. Aber ich habe auch zur Kenntnis genommen, dass er ohne Frage das Vertrauen von seinem Patienten, Mr. Jackson, missbraucht hat, und zwar wiederholt, durch viele Nächte hindurch. Michael Jackson war als Patient verletzlich, weil Dr. Murray Mr. Jackson in eine Lage versetzte, in der Murray für das Leben von Mr. Jackson verantwortlich war. Dr Murray belog den Apotheker, um Propofol zu erhalten, er vertuschte die Geschichte, in dem er keine Aufzeichnungen (Patientendaten) führte, und er lies es zu, dass sein Privatleben sich mit seiner professionellen Verantwortlichkeit kollidierte. Zum Zeitpunkt, als Personen darauf angewiesen waren, dass Dr. Murray im Bezug auf Mr. Jacksons medizinische Behandlung, mit ihnen ehrlich ist, log Dr. Murray. Er belog die AEG, er belog Mr. Ortega, er belog die Versicherung und jeden anderen. Und er war mit privaten Dingen beschäftigt, während er auf seinen Patienten achten sollte.
Jeder, der diese Vorgänge objektiv betrachtet, muss zu dem unvermeintlichen Schluss kommen, dass Dr. Murray seinen Patienten vernachlässigte. Und das war keine einmalige Sache. Das ist eine nicht akzeptable Serie von Abweichungen vom angemessenen Medizinischen Versorgungsstandart, die das Arzt-Patienten Verhältnis untergräbt und eine Schande für den Berufsstand der Mediziner darstellt. Nocheinmal: Wir reden nicht über einen einmaligen Fehler, worüber wir reden ist eine grobe, fortgeführte Abweichung [vom Standart] Aus diesen Gründen ist Dr. Murray kein Kandidat für eine Bewährungsstrafe. Die Anfrage für eine Bewährung ist abgelehnt.
Fortsetzung folgt

Quelle:http://www.mjjackson-forever.com/index.php?page=Thread&postID=152141#post152141

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