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Anklage/Prozess

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Die fünf größten Überraschungen im Michael-Jackson-Prozess

Beitrag von Billie - Jean am So 2 Okt 2011 - 8:20

28. September 2011 - 13:12 von Natalie Finn

Mehr lesen: http://de.eonline.com/news/die_fuumlnf_groumlszligten/266515#ixzz1ZeajQQpB
Am Montag begann der erste Tag von Dr. Conrad Murrays Prozess wegen fahrlässiger Tötung im Fall Michael Jackson.

Während der Medienzirkus und die Präsenz der Familie Jackson im Gerichtsaal zu erwarten waren, gab es am ersten Verhandlungstag aber auch bestimmte Entwicklungen, die uns überraschten. Hier eine Zusammenfassung:

1. Fotografisches Beweismaterial: Der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt David Walgren begann sein Eröffnungsplädoyer mit einem vergrößerten Foto von Michael Jacksons Leichnam. (Glaubt uns, es war wirklich so schockierend, wie es sich anhört.) Hatte die Staatsanwaltschaft die Absicht, Jacksons Familie aufzuregen - und damit auch alle, die daran denken, was Jacksons Tod seiner Familie zugefügt hat - ist ihr das hiermit vermutlich gelungen.

Am Montag begann der erste Tag von Dr. Conrad Murrays Prozess wegen fahrlässiger Tötung im Fall Michael Jackson.

Während der Medienzirkus und die Präsenz der Familie Jackson im Gerichtsaal zu erwarten waren, gab es am ersten Verhandlungstag aber auch bestimmte Entwicklungen, die uns überraschten. Hier eine Zusammenfassung:

1. Fotografisches Beweismaterial: Der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt David Walgren begann sein Eröffnungsplädoyer mit einem vergrößerten Foto von Michael Jacksons Leichnam. (Glaubt uns, es war wirklich so schockierend, wie es sich anhört.) Hatte die Staatsanwaltschaft die Absicht, Jacksons Familie aufzuregen - und damit auch alle, die daran denken, was Jacksons Tod seiner Familie zugefügt hat - ist ihr das hiermit vermutlich gelungen.

2. Stimme aus dem Jenseits: Walgren präsentierte auch einen Mitschnitt aus Murrays iPhone. Darin ist ein scheinbar unter Medikamenteneinfluss stehender Jackson zu hören, der sich stockend mit Murray über seine geplante „This Is It"-Konzertreihe unterhält.

„Wir müssen phänomenal sein", sagte der Sänger mit belegter Stimme. „Wenn die Leute aus der Show gehen, möchte ich, dass sie sagen: ‚So etwas habe ich in meinem Leben noch nie gesehen. Das ist fantastisch. Er ist der größte Entertainer der Welt. Ich nehme dieses Geld, eine Million Kinder, Kinderkrankenhaus, das größte in der Welt, Michael Jacksons Kinderkrankenhaus...‘". Ja, hört sich ganz danach an, als seien da Medikamente mit im Spiel gewesen...

3. Tränen: Conrad Murray konnte seine Emotionen nicht verbergen, als Edward Chernoff die Jury mit der Vergangenheit des Arztes beeindrucken wollte. Murray habe den Menschen stets helfen und nicht auf fahrlässige Weise zu ihrem Tod beitragen wollen, bekräftigte er. Der in Texas praktizierende Kardiologe brach in Tränen aus und wischte sich diese mehrfach während des Eröffnungsplädoyers seines Anwalts aus den Augen. Mindestens ein Familienfreund der Jacksons war davon nicht beeindruckt: „Das waren doch Krokodilstränen", teilte der Las-Vegas-Magier Majestik Magnificent E! News am Dienstag nach der Gerichtsverhandlung mit. "Im Vergleich zu den Tränen, die Katherine Jackson vergossen hat... Kein Mitleid. Ich kauf ihm das nicht ab."

Murray war aber nicht der Einzige, der Tränen vergoss. Rebbie und Janet Jackson weinten und teilten sich Taschentücher, als sie sich die Aufzeichnung des Telefonats ihres Bruders anhörten. Auch La Toya Jackson tupfte mit einem Taschentuch an ihren Augen und Katherine weinte, als die Staatsanwaltschaft ein Video vorführte, das am 23. Juni aufgezeichnet wurde und worin Jackson "The Way You Make Me Feel" singt. Schließlich wurde auch noch "Earth Song" gezeigt, die letzte Aufzeichnung des King of Pop, die vom 24. Juni stammt.

4. Nachrichtenflut: La Toya Jackson twitterte, was das Zeugs hielt! Da sich Kamaras im Gerichtssaal befinden, is es nicht so, als würde sie streng vertrauliche Geheimnisse enthüllen, dennoch waren ihre Kommentare von Interesse, angefangen von: „Es macht mich krank mitanzusehen, was sie mit meinem Bruder gemacht haben!! Seinen leblosen Körper auf der Krankentrage zu sehen, bricht mir das Herz", bis hin zu ihrer letzten Twitter-Nachricht: „Was für ein interessanter Tag!". (Nur zu eurer Information: Während einer Gerichtsverhandlung ist es nicht gestattet sein Mobiltelefon eingeschaltet zu haben, aber wir haben die Zeitstempel mal unter die Lupe genommen und festgestellt, dass sie durchaus während der Mittagspause und weiteren Pause getwittert haben könnte - was erklärt, warum sie sich während des gesamten Prozesses akribisch Notizen machte.)

5. Staatsanwalt McDreamy: Wenn es jeamden gibt, der als Star aus dieser Verhandlung hervorgehen wird, dann ist das wahrscheinlich der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Walgren. Es war bereits Gesprächsstoff, wie gut aussehend der Staatsanwalt ist, und falls die Leute etwas brauchen, worauf sie sich konzentrieren können, um diese morbide Verhandlung zu verdauen, dann bieten sich Walgrens Anzüge, Haarschnitt und Eigenarten an.

Der erste Verhandlungstag beinhaltete die Eröffnungsplädoyers beider Parteien und Zeugenaussagen der Staatsanwaltschaft, wie die von Kenny Ortega und von "This Is It"-Promoter Paul Gongaware von AEG Live.

Mehr lesen: http://de.eonline.com/news/die_fuumlnf_groumlszligten/266515#ixzz1ZebCZyd2

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am So 2 Okt 2011 - 21:19

Hier mal ein deutsches Video!
Ein Bericht von Vox vom 2.10.2011!


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Michael Jacksons letzte Stunden

Beitrag von Billie - Jean am So 2 Okt 2011 - 21:21

Seit acht Tagen läuft gegen Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray der Prozess in Los Angeles. Jetzt wirft ein Rettungssanitäter dem Kardiologen Verschleierung vor. Er soll die Medikation des Sängers verheimlicht haben. 42 Minuten habe man Wiederbelebung versucht.

Los Angeles (FH/gev) Die Haut des "King of Pop" war bläulich verfärbt und eiskalt, seine Augen waren weit geöffnet. Völlig abgemagert, mit einer OP-Haube auf dem Kopf, lag er am Boden. In diesem Zustand habe er Michael Jackson am 25. Juni 2009 gefunden, als er in dessen Villa Carolwood Drive eintraf. Rettungssanitäter Richard Senneff schildert vor Gericht die Szenerie. 42 Minuten habe man versucht, den reglosen Sänger wiederzubeleben. Ohne Erfolg. Als er Conrad Murray, Jacksons Leibarzt, gefragt habe, was mit seinem Patienten los sei, habe dieser ausweichend geantwortet. "Er sagte: Nichts. Er hat nichts." Er habe zu keinem Zeitpunkt erklärt, dass er seinem Patienten das Narkosemittel Propofol verabreicht hatte. Auch das gibt der Sanitäter vor Gericht zu Protokoll und belastet den Kardiologen damit schwer.

In dieser einen Woche, seit der Prozess gegen Conrad Murray wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung vor dem Superior Court in Los Angeles andauert, haben dem Arzt bereits mehrere Zeugen Verschleierung und falsche Angaben zur Dosierung der Medikamente vorgeworfen, darunter Jacksons Bodyguard Alberto Alvarez und sein persönlicher Assistent Michael Amir Williams. Murrays Verteidiger hingegen erklärten, Jackson habe sich die tödliche Dosis selbst gegeben. Das Szenario, das sich bislang erkennen lässt, zeigt einen zumindest überforderten Arzt, der seinen von Medikamenten abhängigen Patienten gewähren ließ.

"Komm, komm schnell", habe Murray gerufen, als sein Bodyguard und Chauffeur Alvarez das Obergeschoss der Villa erreichte, erzählt dieser beim Prozess. Er kann nicht sagen, ob der Sänger schon tot war oder noch atmete. Was er sah, war ein regloser Körper, die Arme seitlich abgespreizt, der Mund geöffnet. Der Arzt habe sich über Jackson gebeugt und versucht, ihn durch Stöße auf die Brust wiederzubeleben. Aus irgendeinem Grund, so Alvarez, legte der Doktor Wert darauf, ein paar Ampullen verschwinden zu lassen, Fläschchen mit Propofol, das nachweislich zu Jacksons Tod führte. Erst dann soll Murray ihn aufgefordert haben, 911 zu wählen.

Zuvor war es Jacksons Assistent Michael Amir Williams, der Murray ein versuchtes Täuschungsmanöver vorwarf. Nachdem der Popstar im Krankenhaus für tot erklärt worden war, sollte Williams mit Murray zurück in die Villa im Nobelviertel Holmby Hills fahren, um Spuren zu verwischen. Es gebe da diese Sahne im Schlafzimmer, soll ihm der Doktor anvertraut haben: "Michael hätte sicher nicht gewollt, dass die Welt davon erfährt". Gemeint war offenbar Propofol, das wegen seiner Konsistenz Kaffeesahne ähnelt. Williams, so sagt er vor Gericht, spielte nicht mit. Statt Murrays Bitte zu erfüllen, habe er Faheem Muhammad informiert, den Chef der Sicherheitstruppe. Der Doktor, beschlossen sie, dürfe keinen Fuß mehr in Jacksons Haus setzen. Bezirksstaatsanwalt David Walgren porträtiert Murray als eine Art Glücksritter. Ihm sei es nur ums Geld gegangen. Die Verteidigung skizziert einen anderen Murray. Als er angeheuert wurde, habe Jackson ohne seinen Medikamentencocktail schon nicht mehr leben wollen.

Unabhängig davon, ob Murray schuldig ist oder nicht: In der letzten großen Show, die sich um den erfolgreichsten Popstar aller Zeiten dreht, erfährt die Welt nun, wie kaputt der 50-Jährige tatsächlich war. Zum Prozessauftakt waren Tonaufnahmen von Jackson zu hören, der völlig weggetreten davon spricht, dass er in London die größte und beste Show aller Zeiten hinlegen will. Diese Stimme wird im Gedächtnis bleiben, das Bild eines hilflosen Mannes, nicht das eines genialen Sängers, der bis heute rund 750 Millionen CDs verkauft hat.

Sein Talent machte ihn fast von Geburt an zu einem Getriebenen. Sein Vater Joe wollte Geld, Ruhm, Ansehen. Er schickte seine neun Kinder in jede sich bietende Talentshow. Vier zeigten große Begabung, eines war genial: Daraus wurden die Jackson 5. Damals war Jacko sechs Jahre alt. Ein normaler Alltag spielte sich außerhalb seiner Lebenswelt ab. Eine erste Nasenoperation hatte er 1979, nachdem sie angeblich gebrochen war. Kurz darauf folgte ein weiterer Eingriff. Bei einem Unfall erlitt er 1984 Verbrennungen am Kopf. Die Schmerzen betäubte er mit Medikamenten, es war der Beginn einer lebenslangen Abhängigkeit. Mitte der 80er erkrankte er an der Hautkrankheit Vitiligo. Sie wollte er mit Schminke kaschieren. Er begann, sich zu einem androgynen Wesen zu wandeln, einer Kunstfigur. Gerüchte kamen auf, Michael schlafe in einem Sauerstoffzelt. Ganz geheuer war er da schon keinem mehr, doch damals untermauerte das den Mythos Michael Jackson.

Das änderte sich schlagartig mit dem ersten Kindsmissbrauchsvorwurf 1993 – trotz Freispruch. Es hielten sich hartnäckig Gerüchte, er habe ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität. Da half es auch wenig, dass er 1994 Lisa Marie Presley heiratete. Die Ehe hielt ein Jahr und blieb kinderlos. Mit seiner zweiten Frau Debbie Rowe bekam er zwei Kinder, Prince Michael (14) und Paris (13). Nach drei Jahren Ehe ließ er sich 1999 scheiden. Er bekam das Sorgerecht. Der dritte Sohn Blanket (9) stammt von einer Leihmutter. Im Jahr 2003 wurde er erneut des Kindsmissbrauchs beschuldigt, es folgte ein Prozess, an dessen Ende 2005 wieder ein Freispruch stand.

Die Welt hatte ihn abgeschrieben, bis er im März 2009 seine Abschiedstournee "This Is It" ankündigte. 50 Konzerte, dann sei Schluss. Der Jackson-Biograph Ian Halperin will wissen, dass Jackson sich kurz vor seinem Tod einen Medikamentencocktail spritzte und Murray um kurz vor zwei Uhr nachts bat, ihm die tägliche Dosis Propofol zu verabreichen. Kurz danach soll er einem Hausangestellten gesagt haben: "Sorg dich nicht um mich. Ich gehe jetzt schlafen."

rp-online

Dieser Artikel erschien auch in der heuten Zeitung.

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am Mo 3 Okt 2011 - 3:35


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Murray soll Wiederbelebung verpatzt haben

Beitrag von Billie - Jean am Di 4 Okt 2011 - 1:39

Ist er ein gewissenloser Arzt, Lügner und Vertuscher? Die Vorwürfe im Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray verdichten sich. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn, den Tod des Sängers grob fahrlässig verursacht zu haben.

Die Anspannung ist Conrad Murray ins Gesicht geschrieben. Auf der Anklagebank in Los Angeles schrumpft der Zwei-Meter-Mann vor den Gerichtskameras zu einer ausdruckslosen Figur zusammen. Seit Prozessbeginn vor einer Woche schaut der 58-jährige Herzspezialist mit starrer Miene in den Raum, während die Vorwürfe auf ihn niederprasseln. Die Anklage fährt schweres Geschütz auf. Sie will beweisen, dass der Mediziner "grob fahrlässig" den Tod seines prominenten Patienten verursacht hat.
Glaubt man den Aussagen der ersten Dutzend Zeugen, so hat Murray den Popstar an seinem Todestag im Juni 2009 mit starken Präparaten versorgt, seinen Patienten dabei aus den Augen gelassen, in heller Panik eine mögliche Wiederbelebung verpatzt, Spuren vertuscht und erst viel zu spät den Notarzt gerufen.

Vielleicht hätten sie Jacksons Herz bei raschem Eingreifen wieder zum Schlagen bringen können, warf der Sanitäter Richard Senneff in den Raum. Mehr als 40 Minuten habe er sich mit einem Kollegen in Jacksons Schlafzimmer vergeblich abgemüht. An einem leblosen Körper, denn nach seiner Einschätzung war der Sänger bereits tot. Murray habe sie belogen, als er nur ein Schlafmittel genannt habe, das er Jackson gegeben hatte, aber das starke Narkosemittel Propofol verschwiegen habe.
"Er starb so schnell, so augenblicklich"

Diesen schweren Vorwurf hörten die zwölf Geschworenen am Montag, zu Beginn der zweiten Prozesswoche, auch von zwei Ärztinnen vom UCLA Medical Center, wo sich ein Team von 14 Helfern ebenfalls um Jackson bemüht hatte. Murray habe Propofol "absolut nicht" erwähnt, bekräftigte die Herzspezialistin Thao Nguyen. Überhaupt habe der Arzt "verzweifelt" gewirkt und ihr keine hilfreichen Antworten geben Können. "Er sagte, dass er keinen Bezug zur Zeit habe und dass er keine Uhr hatte", erklärte die Zeugin. Die Notärztin Richelle Cooper ließ keine Zweifel daran, dass Jackson "klinisch tot" und "schon lange vorher" gestorben war, bevor er in die Notaufnahmen eingeliefert wurde. Nur auf Drängen von Murray hin hätten sie die Wiederbelebung noch länger fortgesetzt.

Im Kreuzverhör räumte Cooper ein, dass es im Grunde auch nichts genützt hätte, wenn Murray die Notärzte sofort über Propofol unterrichtet hätte. Der Patient sei bereits tot gewesen.

Nach eigenen Angaben hatte der Leibarzt nur eine kleine, harmlose Dosis des Narkosemittels etliche Stunden vor Jacksons Tod gespritzt. Jackson selbst sei der Täter gewesen. Auf diese Strategie setzt die Verteidigung. Sie wollen beweisen, dass der Sänger ohne Wissen des Arztes aus eigenen Stücken zu dem tödlichen Medikamenten-Cocktail griff und sich dabei versehentlich selbst tötete. "Er starb so schnell, so augenblicklich, er hatte nicht einmal Zeit, seine Augen zu schließen", beschrieb Verteidiger Ed Chernoff Jacksons plötzlichen Überdosis-Tod.
Murray drohen bis zu vier Jahre Haft

Bevor die Verteidigung zum Gegenangriff startet, will die Anklage noch viele Zeugen vorführen: Freundinnen von Murray, mit denen der Arzt telefonierte, während Jackson betäubt im Bett lag. Ermittler, die bei der Hausdurchsuchung jede Menge leere und volle Medikamenten- Behälter fanden. Möglicherweise auch Prince, den ältesten Sohn des Sängers, der zusammen mit seiner Schwester Paris das dramatische Ende seines Vater hautnah miterlebte.

Keines der drei Kinder hat bisher den Gerichtssaal betreten. Doch der Jackson-Clan ist täglich vertreten. Die Eltern des Popstars, Joe, 82, und Katherine ,81, wurden zum Auftakt von den Geschwistern La Toya, Janet, Randy, Jermaine und Tito begleitet. Katherine, die ihre Enkel aufzieht, brach mehrmals in Tränen aus.

Mit einem Schockeffekt sorgte die Anklage gleich zu Beginn für ein emotionales Drama. Im abgedunkelten Gerichtssaal leuchtete eine Foto des Popstars auf, bleich und leblos auf einer Krankenbahre. Dann klang die lallende Stimme des Verstorbenen durch den Saal. In einer Aufnahme, sechs Wochen vor seinem Tod, spricht Jackson über sein geplantes Konzert-Comeback. Die Leuten sollen nach der Show sagen können, er sei "der größte Entertainer der Welt", stammelt der Sänger mit verzerrter Stimme, offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die soll ihm Murray über Wochen hinweg "grob fahrlässig" gegeben haben. Wochen wird es auch dauern, alle Beweise vorzulegen. Das Gerichtsdrama kann sich nach Einschätzung des Richters über einen Monat hinziehen. Im Falle eines Schuldspruchs muss Murray mit vier Jahren Haft rechnen.
http://www.stern.de/panorama/prozess-gegen-jacksons-leibarzt-murray-soll-wiederbelebung-verpatzt-haben-1734926.html

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Girlfriends up soon in trial of Michael Jackson's doctor By Alan Duke, CNN October 3, 2011 -- Updated 1004 GMT (1804 HKT)

Beitrag von Billie - Jean am Di 4 Okt 2011 - 2:30

Los Angeles (CNN) -- Jurors in the trial of Dr. Conrad Murray will hear Monday from two emergency room doctors who tried to bring Michael Jackson back to life before declaring the pop icon dead.
Prosecutors are also expected to call three of Dr. Murray's girlfriends to the witness stand to talk about their conversations with Murray just before he realized Jackson had stopped breathing.
Monday is the fifth day of testimony in Murray's involuntary manslaughter trial, which is expected to last at least four more weeks.
The trial will resume without Jackson's mother. Katherine Jackson left Los Angeles for Canada with her son's three children during the weekend to attend Sunday's premiere of Cirque du Soleil's "Michael Jackson: The Immortal World Tour" in Montreal.
A source close to the Jackson family said she would not return to the trial at least until October 10, since she will also travel to Cardiff, Wales, for a tribute concert for her late son.
Prosecutors argue Murray, who was Jackson's personal physician as he prepared for planned comeback concerts, is criminally responsible for the singer's death because of medical negligence and his reckless use of the surgical anesthetic propofol to help Jackson sleep.
The coroner ruled that Jackson's June 25, 2009, death was the result of "acute propofol intoxication" in combination with sedatives.
The judge instructed lawyers not to disclose their witness list ahead of time. However, the prosecution has been following the same order of witnesses used in Murray's preliminary hearing in January.
Two cell phone company representatives are expected to outline calls to and from Murray's cell phones the morning Jackson died, followed by Los Angeles Police homicide Detective Dan Myers, who led the LAPD probe of Jackson's death.
Los Angeles County Coroner Investigator Elissa Fleak will likely testify within the next two or three days about searching Jackson's home after his death. She said at the preliminary hearing that she found seven pill bottles on the nightstand next to Jackson's bed and an empty bottle of propofol on the floor near his bed.
Murray's defense lawyers contend Jackson caused his own death by swallowing eight lorazepam pills and orally ingesting propofol while Murray was out of the room.
The girlfriends, who could begin testifying as soon as Monday afternoon, include Sade Anding, a cocktail waitress who met Murray when she was working at a Houston steak house. Anding testified in January that she was on the phone with Murray when he suddenly stopped responding to her just before noon the day Jackson died.
That is the moment prosecutors contend Murray first realized that Jackson had stopped breathing. "I didn't hear him on the phone anymore," Anding said. "I heard commotion as if the phone was in a pocket and I heard coughing and I heard a mumbling of voices."
Anding said she stayed on the phone for another five minutes, listening and wondering why the man she sometimes dated wasn't responding. "Hello, hello, are you there?" she testified she said.
The timing of the phone call is key to the prosecution's timeline of when Murray realized his famous patient was dying. Based on testimony so far, the moment came at 11:57 p.m.
Bridgette Morgan, who met Murray at a club in 2003, is expected to talk about developing a social relationship with Murray. She spoke to him on the phone about 30 minutes before Murray apparently discovered there was a problem with his patient.
Nicole Alvarez, the mother of Murray's youngest child, may follow them on the witness stand. Her testimony is especially important because the propofol Murray used on Jackson was shipped to her Santa Monica, California, apartment.
Alvarez, 29, who met Murray around 2005 in a Las Vegas gentlemen's club, made it clear when she previously testified that she knew little about the doctor's activities.
"Dr. Murray and I were on a need-to-know basis, and I just know my place and my position in his life," Alvarez said.
Murray called Alvarez from the ambulance as he accompanied Jackson to the hospital, according to testimony in the preliminary hearing.
Dr. Thao Nguyen, a cardiologist who was part of the emergency room personnel trying to save Jackson, may also testify Monday. Nguyen described it as an "orderly, organized activity" with five or six people present in the preliminary hearing.
"He asked me not to give up easily and try my best to save the patient," Nguyen said of Murray. They placed a balloon pump in Jackson's aorta in an unsuccessful effort to restart his heart.
Murray "appeared devastated" when they failed, Nguyen testified.
Dr. Richelle Cooper, the Ronald Reagan UCLA Medical Center emergency room doctor who pronounced Jackson dead, will be the first on the witness stand Monday morning, continuing her testimony that started Friday.
"He was clinically dead," Cooper said about Jackson when he arrived. "He did not have a pulse."
Jackson had "signs of a dying heart" when he was rolled into the trauma center after an ambulance ride from his home, Cooper said.
Murray told Cooper that Jackson's cardiac arrest came after he gave him two doses of lorazepam -- a sedative, Cooper testified. Murray did not mention using propofol, she said.
On Friday, two Los Angeles County paramedics who responded to the delayed 911 call from Jackson's home testified that Jackson was "flatlined" and appeared dead when they arrived.
Paramedic Richard Senneff testified that Murray told responders he had only given Jackson a dose of lorazepam to help him sleep and that he was treating him for dehydration and exhaustion, with no mention of the propofol.
Prosecutors contend one of the acts that makes Murray criminally responsible for Jackson's death was that he misled the paramedics and ER doctors by not telling them he had given his patient propofol before he stopped breathing.
The judge imposed a gag order Friday, preventing lawyers for Murray from talking to reporters about the case. His order came after he learned Matt Alford, a law partner to lead defense lawyer Ed Chernoff, gave a television interview to NBC's Ann Curry on Friday morning.
If convicted of involuntary manslaughter, Murray could spend four years in a California prison and lose his medical license.

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Dr. Murray's Baby Mama I'm Ready for My Close-Up!!!!!

Beitrag von Billie - Jean am Di 4 Okt 2011 - 8:06


There's no bigger stage for an aspiring actress than the Conrad Murray manslaughhter trial -- and today, the doc's 29-year-old baby mama is NAILING her biggest audition ever!!!

Nicole Alvarez -- a former Vegas stripper Murray met in 2005 -- is flashing her BIG, GIANT, er, smile on the stand right now ... and during her testimony, she's proved she's got some serious emotional RANGE!!!

Just check out the pics below -- think she'll get a gig out of this???

http://www.tmz.com/2011/10/04/nicole-alvarez-dr-conrad-murray-manslaughter-trial-stripper-actress-hot-audition-michael-jackson-photos/#.TotY5nLllGN

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Arzt telefonierte während Michael Jackson starb Mittwoch, 5. Oktober 2011 08:33

Beitrag von Billie - Jean am Di 4 Okt 2011 - 20:44

Der frühere Leibarzt von Michael Jackson, Conrad Murray, hat mit einer Freundin telefoniert, als der King of Pop starb. Das lässt eine Zeugenaussage im Prozess gegen den Mediziner vermuten.
Nach Aussage weiterer Zeugen im Prozess gegen Michael Jacksons früheren Leibarzt war dieser am Todestag des Sängers häufig am Telefon. Conrad Murrays Bekannte Sade Anding gab am Dienstag im Gericht von Los Angeles zu Protokoll, sie habe mit Murray am 25. Juni 2009 einige Minuten gesprochen, als er plötzlich aus der Leitung verschwand. Dann habe sie nur noch unverständliches Murmeln und Geräusche gehört, so, als ob das Telefon in seiner Hosentasche gesteckt habe. Die Anklage legte nahe, dass Murray mitten in dem Gespräch plötzlich bemerkte, dass sein Patient nicht mehr atmete.

Jackson war an einer „akuten Vergiftung“ mit dem starken Betäubungsmittel gestorben. Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Der Prozess befindet sich in der zweiten Woche. Die Staatsanwaltschaft will beweisen, dass der Leibarzt abgelenkt war und „grob fahrlässig“ mit seinem prominenten Patienten umging. Während er Jackson betreute, kümmerte sich Murray auch noch um seine Patienten in anderen Praxen und telefonierte mit Angestellten und Bekannten, so der Vorwurf.

Murrays Freundin Nicole Alvarez gab am Dienstag zu Protokoll, dass sie in den Wochen vor Jacksons Tod in ihrer Wohnung in Los Angeles Pakete für den Arzt in Empfang genommen hatte. Alvarez, die mit Murray einen zweijährigen Sohn hat, beteuerte, dass sie nichts über den Inhalt wusste. Ermittler stellten später fest, dass die Sendungen unter anderem große Mengen des Narkosemittels Propofol enthielten.

Das Verfahren in Los Angeles kann sich nach Einschätzung des Richters über vier bis fünf Wochen hinziehen. Die Verhandlung wird von Internetportalen und einigen US-TV-Sendern live übertragen. Im Falle eines Schuldspruchs muss Murray mit vier Jahren Haft rechnen.
http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1784215/Arzt-telefonierte-waehrend-Michael-Jackson-starb.html

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am Mi 5 Okt 2011 - 19:34

Hier die Voicemail die DR.Murray von Michael aufgenommen hat auf deutsch:
10.Mai 2009 Sonntag

MJ: Elvis tat es nicht, die Beatles, taten es nicht. Wir müssen phänomenal sein. Wenn die Leute diese Show verlassen, wenn die Leute meine Show verlassen, dann sollen sie sagen: "Ich sah nie etwas wie das, in meinem Leben. (go, go..) Ich sah nie so etwas wie das. Es ist einmalig. Er ist der grösste Entertainer der Welt" Ich nehme das Geld, eine Mio. Kinder, Kinderkrankenhaus, das größte in der Welt. Michael Jackson Kinderkrankenhaus. Es wird ein Kino haben, ein Spiel Zimmer. Die Kinder sind traurig. In Krankenhäusern.. keine Spielzimmer, keine Kinos.. Sie sind krank, weil sie bedrückt sind. Ihre Gedanken bedrücken sie. Ich möchte ihnen das geben. Ich kümmere mich um sie, diese Engel. Gott will, dass ich das mache. Gott will das von mir. Ich werde es tun, Conrad.

CM: Ich weiß, dass du es willst.

MJ: Habe nicht genug Hoffnung. keine Hoffnung mehr. Das ist die nächste Generation, sie werden unseren Planeten retten, beginnen wir mit - wir reden darüber. US, Europa, Prag, meine Babies. Sie laufen herum ohne Mutter. Sie setzen sie aus, sie gehen (weg) - eine psychologische Herabwürdigung deshalb. Sie rufen mich - bitte, nimm uns mit.

CM : mmmhmmmh

MJ: Ich möchte das für sie tun.

CM: mmhmmmh

MJ: Ich werde das für sie tun. Daran wird man sich mehr erinnern, als an meine Performance. Meine Performance ist dafür da, meinen (den) Kindern zu helfen, das war immer mein Traum. Ich liebe sie. Ich liebe sie, weil ich keine Kindheit hatte. Ich hatte keine Kindheit. Ich fühle ihren Schmerz. Ihre Verletzungen. Ich kann damit umgehen. Heal The World, We are the World, Will You Be There. The lost children. Diese Songs habe ich geschrieben, weil es mir weh tut, weißt du..es tut mir weh..

CM: Alles Ok?

MJ: Ich schlafe..


edit...hier noch die andere Voicemail von DiLeo an Murray:

In the message left five days before Jackson’s death, manager Frank DiLeo asked the physician to call him.

"I’m sure you are aware he had an episode last night. He’s sick,” said DiLeo, who died earlier this year. “I think you may need to get a blood test on him. We got to see what he’s doing.”

In dieser Nachricht, 5 Tage vor Michaels Tod fragt DiLeo den Arzt ihn anzurufen.

"Ich bin sicher, du weißt, das es einen Vorfall gab, letzte Nacht, Ich denke, du müsstest einen Bluttest mit ihm machen. Wir müssen sehen, was er hat."

(Murray soll übrigens 160 solche Aufnahmen gemacht haben huh wieso?kann doch nicht sein das Michael 160 mal zugedröhnt war und vor allem warum hat Murray das aufgenommen? denken )


Zuletzt von Billie - Jean am Do 6 Okt 2011 - 4:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Die Damen des Dr. Murray Freundinnen-Tag im Gerichtssaal

Beitrag von Billie - Jean am Do 6 Okt 2011 - 3:50

Gleich drei Herzdamen von Conrad Murray mussten aussagen. Dramatisch wurde es, als die Staatsanwaltschaft die Mutter seines Kindes bei einer Lüge ertappte. Von Frank Siering, Los Angeles


Vor allem die männlichen Paparazzi vor dem Gerichtssaal in Downtown Los Angeles hatten ihre helle Freude. Am Dienstagmorgen waren gleich drei sehr hübsche ehemalige Geliebte von Dr. Conrad Murray zur Aussage vorgeladen.
Die Vorgehensweise bei Annäherungsversuchen des suaven Docs war nach Schilderungen im Saal demnach immer diesselbe. Auftritt in einem Nachtclub oder Restaurant, das obligatorische Austauschen von Telefonnummern, anschließend reger SMS-Verkehr und schließlich auf zum Schmusen mit dem berühmten Doktor. Ab und zu nutzte er demnach sogar die Zeile "Hey, ich bin der Leibarzt von Michael Jackson", um die jeweilige Dame seines Herzens für sich zu gewinnen.

Nach den relativ kurzen Auftritten von Freundin eins und zwei, Michelle Bella und Sade Anding, Bella lernte er 2008 in einem Club in Las Vegas, Anding 2009 in einem Steakrestaurant in Houston kennen, folgte Dame Nummer drei, Nicole Alavarez.
Baby-Mama mit Attitüde

Und dieser Auftritt hatte es in sich. Alvarez ist nicht nur die derzeitige Geliebte von Murray, sie hat auch einen gemeinsamen Sohn mit dem Arzt. Das Paar wohnt zusammen in einem Apartment im kalifornischen Santa Monica. Vielleicht war es der Glaube, ihrem Lebensgefährten zur Seite stehen zu müssen, vielleicht aber auch nur der überladene Geist einer ambitionierten jungen Schauspielerin. Staatsanwältin Deborah Brazil jedenfalls brauchte weniger als zehn Minuten, um die 29-Jährige einer Lüge im Zeugenstand zu überführen. Murray habe schon zu dem Zeitpunkt, da er in Vertragsverhandlungen mit Michael Jackson stand, in der Wohnung von Alvarez gelebt. Er ließ sich nach Aussagen der Staatsanwaltschaft sogar einen Vertragsentwurf in das Apartment faxen. Auf dem Vertrag stand auch, dass Murray 150.000 Dollar im Monat für seine Dienste kassieren würde. Auf diesen Kontrakt und die Summe angesprochen, wollte Alvarez davon erst aus den Medien erfahren haben. Einzelheiten aus dem Vertrag oder gar die exakte Honorar-Summe seien ihr nicht bekannt gewesen.

Brazil machte eine kurze Pause. Und holte zum Knockout-Schwung aus. "Mrs. Alvarez, erinnern Sie sich daran, dass Sie in einer früheren Aussage zugegeben haben, den Vertrag in Ihrem Fax in Ihrer Wohnung gefunden zu haben?" Alvarez, im Stile einer verletzten Leinwand-Diva (sie nennt ihren Körper ein "Instrument", das gepflegt werden muss), zögerte, stotterte und stolperte schließlich zur Antwort: "Vielleicht ist mein Gedächtnis ein bisschen durcheinander. So viel ist in der Zwischenzeit passiert." Brazil lächelte, machte einen Haken hinter ihre Notizen und ließ die Jury entscheiden, wer in diesem Moment glaubwürdiger erschien.
Wohnung als Medikamenten-Zentrale

Im Zuge der weiteren Vernehmung der Murray-Freundin, die den Doktor 2005 in einem Nachtclub in Las Vegas kennengelernt hatte, kam ebenfalls zutage, dass Murray ihre Wohnung in der 6th Street in Santa Monica als "Medical Office" angab, um so diverse Lieferungen von Propofol von einer Apotheke in Las Vegas via FedEx zu ermöglichen. Alvarez selbst gab zu, dass sie einige dieser Pakete entgegennahm. Aufgemacht habe sie allerdings keines. "Ich ging davon aus, dass es sich um Medikamente handelte", so Alvarez. Geschickt wurden diese Pakete von Applied Pharmacy aus Las Vegas. Apotheker Tim Lopez bestätigte diverse Propofol-Lieferungen nach Kalifornien. Insgesamt waren es 15 Liter Narkosemittel, die später den Weg ins Schlafzimmer von Michael Jackson fanden. Und letztendlich für den Tod des einstigen King of Pop mit verantwortlich waren. Die Luft, das bestätigen Prozessbeobachter in Los Angeles, wird derzeit immer dünner für die Murray-Verteidigung. So dünn, dass der sonst so redegewandte Murray-Advokat Ed Chernoff keine einzige Frage für Nicole Alvarez hatte. Vielleicht hatte er auch Angst, dass sich die Schauspielerin ohne Engagement noch einmal verplappern würde.
http://www.stern.de/lifestyle/leute/prozess-gegen-leibarzt-von-jackson-die-damen-des-dr-murray-1735178.html

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Michael Jackson Bedside Lined with Pill Bottles

Beitrag von Billie - Jean am Do 6 Okt 2011 - 4:15


If it wasn't obvious Michael Jackson had a drug problem before -- this oughta do the trick ...

According to an investigator for the L.A. County Coroner's office, Michael Jackson's bedside table was lined with a pharmacy's worth of prescription pill bottles.

Investigator Elissa Fleak just testified -- she inspected MJ's bedroom the day he died, and found the above collection of pill bottles beside the singer's bed.

Among the pills -- a collection of sedatives Diazepam, Lorazepam, Temazepam ... the list goes on.

Fleak says she also found a blue bag full of Propofol vials -- the same bag MJ's security guard Alberto Alvarez claims he packed on Murray's orders ... before calling 911.
http://www.tmz.com/2011/10/05/michael-jackson-death-manslaughter-tril-conrad-murray-pills/#.To3GC3LllGN

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TMZ Live MJ Secrets EXPOSED In Shocking Audio Recording

Beitrag von Billie - Jean am Do 6 Okt 2011 - 4:18

anklicken um das Video anzusehn
http://www.tmz.com/page/2/#.To3GL3LllGN
Michael Jacksons' trademark high-pitched voice was all AN ACT ... at least that's what Harvey believes after listening to shocking new audio of the drugged up singer, which was recorded on Dr. Murray's iPhone.

Also, David Cassidy explains why it's taken him 37 years to sue over Partridge Family royalties ... plus MTV's Johnny Bananas has beef with a cartoon monkey ... and they both call in to explain their wild lawsuits. Plus, money can't buy happiness -- but it CAN buy Kim Kardashian another ridiculously expensive car.

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Michael Jackson Drug-Induced Rambling: "I Had No Childhood"

Beitrag von Billie - Jean am Do 6 Okt 2011 - 4:22

Link anklicken um das Video anzusehn:
http://www.tmz.com/2011/10/05/michael-jackson-voice-recording-conrad-murray-manslaughter-trial-audio-prosecutor-david-walgren/
Michael Jackson wanted to dedicate his "This Is It" concerts to his children -- and in a heartbreaking conversation Dr. Conrad Murray recorded weeks before the singer died, MJ claims, "I love them because I didn't have a childhood."

You can hear MJ's voice in the recording -- slurred, incoherent -- explaining how he wanted to outdo The Beatles and Elvis with his final concerts, and go down in history as the greatest entertainer who ever lived.

Michael becomes extremely emotional while speaking about his children -- claiming, "I had no childhood. I feel their pain. I feel their hurt."

Murray recorded the conversation on his iPhone on Sunday May 10th, 2009 at 9:05 AM. It's unclear why -- but according to prosecutors, it documents MJ under the influence of "unknown agents." It also shows Murray was familiar with Michael in altered states of mind.

At one point in the clip, Murray asks Michael if he's okay -- and Michael responds, "I am asleep."

The recording -- a clip of which Prosecutor David Walgren played during his opening statement -- was uncovered by investigators after they seized Murray's device.

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am Do 6 Okt 2011 - 20:01

Kreuzverhör
Fall Jackson: Ermittlerin räumt Fehler ein
07. Oktober 2011 07:09

Spuren nicht ausreichend gesichert

Los Angeles - Die Verteidigung von Michael Jacksons Leibarzt hat am Donnerstag eine Mitarbeiterin der Gerichtsmedizin hart ins Kreuzverhör genommen. Die Ermittlerin Elissa Fleak, die nach Jacksons Tod in dessen Schlafzimmer Beweismittel einsammelte, räumte vor Gericht Fehler ein. Fleak ließ Fingerabdrücke zurück und versäumte es, den Inhalt einer Flasche am Bett des Sängers auf Medikamentenspuren zu testen.

Der Herzspezialist Conrad Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Laut Anklage hatte er dem Popstar starke Schlaf- und Narkosemittel gegeben, die im Juni 2009 zum Tod des Sängers führten. Die Verteidigung will beweisen, dass der an Schlaflosigkeit leidende Jackson ohne Wissen seines Arztes selbst zu dem Narkosemittel Propofol und einer Handvoll Beruhigungspillen griff.

Der Gerichtsmediziner Dan Anderson sagte am achten Prozesstag aus, dass in Jacksons Körper Spuren zahlreicher Medikamente gefunden wurden, darunter Propofol. Vor den Augen der Juroren hatten die Staatsanwälte am Mittwoch Dutzende Arzneiflaschen und medizinische Behälter aufgestapelt, die die Ermittler in Jacksons Schlafzimmer entdeckt hatten. (APA)
http://derstandard.at/1317019562483/Kreuzverhoer-Fall-Jackson-Ermittlerin-raeumt-Fehler-ein

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Conrad Murray: Mails enthüllen falsche Namen

Beitrag von Billie - Jean am Do 6 Okt 2011 - 20:04

Conrad Murray nutzte in seinen Patientendaten falsche Namen für Michael Jackson, um so an Medikamente für ihn zu kommen.

Conrad Murray soll Michael Jackson in seinen Kontakten mit einem falschen Namen gespeichert haben.

Der Prozess gegen den ehemaligen Leibarzt des Sängers, der sich der fahrlässigen Tötung seines Patienten verantwortlichen muss, ging heute, 5. Oktober, in die siebte Runde. Im Laufe der Verhandlung wurde Sally Hirschberg in den Zeugenstand gerufen, die einer Firma vorsteht, bei der Murray jede Menge medizinische Versorgungsmittel bestellt haben soll. Darunter soll auch die Bestellung eines Infusionssets gefallen sein, die bei der Zeugin sofort Aufmerksamkeit erregte, da sie an eine Privatadresse in Kalifornien und nicht an eine Klinik ging.

Später wurde Stephen Marx in den Zeugenstand gerufen. Der Computerexperte hatte die Daten vom iPhone des Doktors analysiert und darauf auch medizinische Informationen zu einem Patienten namens Omar Arnold gefunden - dies soll angeblich einer von Jacksons Alias-Namen gewesen sein, unter denen er verschreibungspflichtige Medikamente bekommen konnte. Auch unter dem Synonym Paul Farance soll der Sänger so Medikamente verschrieben bekommen habe.

Wie gestern bekannt wurde, soll der Arzt in den beiden Wochen vor dem Tod des Sängers 15 Liter des Narkosemittels Propofol eingekauft haben, das in einer Überdosis zum Tod Jacksons geführt hatte; auch hier gab Murray eine Privatadresse an.

Der Apotheker Tim Lopez hatte im Zeugenstand ausgesagt, dass Murray ihm als Begründung für die hohe Menge des Mittels angab, dass er damit Patienten in seiner Klinik in Los Angeles behandle - eine solche Klinik hat es jedoch nie gegeben. Stattdessen ließ der Mediziner das Medikament an seine Freundin Nicole Alvarez liefern.
http://www.gala.de/stars/ticker/BSBS171042/Conrad-Murray-Mails-enthuellen-falsche-Namen.html

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Gerichtsmedizinerin sagt gegen Conrad Murray aus

Beitrag von Billie - Jean am Do 6 Okt 2011 - 20:06

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 20:33 Uhr


Zudem wurde die Gerichtsmedizinerin Elissa Fleak befragt, die angab, keine Fehler gemacht zu haben, als sie das Protokoll zum Tod des Stars erstellt habe. Murrays Verteidiger hatte sie zuvor im Kreuzverhör beschuldigt, zwei Jahre lang verschwiegen zu haben, dass sie eine kleine Flasche Propofol in einer kleinen Infusionstasche gefunden hatte. Weiter fragte die Verteidigung sie, ob sie die Aussage des Bodyguards Alvarez gehört habe; Dieser hatte ausgesagt, dass er das Propofol in einer Tasche gesehen habe, bevor er es nach Murrays Anweisung in einen Beutel packen sollte.

Gestern wurden am siebten Verhandlungstag unter anderem Tonbandaufnahmen abgespielt, auf denen der Sänger mit brüchiger Stimme und lallend erklärte, er würde Kinder lieben. "Ich liebe sie, weil ich keine eigenen Kindheit hatte", stammelt er nur sechs Wochen vor seinem Tod. Auch plante er, so belegen Tonbandaufnahmen, das "größte Kinderkrankenhaus der Welt zu bauen."

Dr. Conrad Murray wird sich noch etwa dreieinhalb Wochen vor Gericht verantworten müssen. Sollte er der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden werden, so drohen ihm vier Jahre Haft. (Bang)
http://www.klatsch-tratsch.de/2011/10/06/michael-jackson-gerichtsmedizinerin-sagt-gegen-conrad-murray-aus/91427

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Ermittlerin räumt Schlampereien bei der Spurensicherung ein

Beitrag von Billie - Jean am Fr 7 Okt 2011 - 1:52

Sie hinterließ ihre eigenen Fingerabdrücke auf einem Beweismittel und sicherte eine Flasche Propofol erst zwei Jahre nach dem Tod des King of Pop: Vor Gericht in Los Angeles musste eine Mitarbeiterin der Gerichtsmedizin schwere Pannen bei der Ermittlungsarbeit nach Michael Jacksons Tod zugeben.

Etappensieg für die Verteidigung: Die Anwälte von Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray haben eine Ermittlerin hart ins Kreuzverhör genommen - mit Erfolg. Die Mitarbeiterin der Gerichtsmedizin musste Fehler bei der Spurensicherung nach dem Tod des King of Pop einräumen.

Elissa Fleak, die nach Jacksons Ableben in dessen Schlafzimmer Beweismittel eingesammelt hatte, räumte vor Gericht in Los Angeles ein, dabei unsauber gearbeitet zu haben. Fleak ließ Fingerabdrücke zurück und versäumte es, den Inhalt einer Flasche am Bett des Sängers auf Medikamentenspuren zu testen. Ein Verteidiger des angeklagten Mediziners führte aus, die Ermittlerin habe den Fund der Flasche Propofol erst im März 2011 dokumentiert - fast zwei Jahre nach dem Tod Jacksons.

Der Herzspezialist Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Laut Anklage hatte er dem Popstar starke Schlaf- und Narkosemittel gegeben, die im Juni 2009 zu dessen Tod führten. Die Verteidigung will beweisen, dass der an Schlaflosigkeit leidende Jackson ohne Wissen seines Arztes selbst zu dem Narkosemittel Propofol und einer Handvoll Beruhigungspillen griff.
Der Gerichtsmediziner Dan Anderson sagte am achten Prozesstag aus, dass in Jacksons Körper Spuren zahlreicher Medikamente nachgewiesen wurden: So habe er in Blut, Urin und Leber das Betäubungsmittel Propofol gefunden. Außerdem seien die Beruhigungsmittel Lidocain und Lorazepam entdeckt worden.

Vor den Augen der Juroren hatten die Staatsanwälte am Mittwoch Dutzende Arzneiflaschen und medizinische Behälter aufgestapelt, die die Ermittler in Jacksons Schlafzimmer entdeckt hatten.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/prozess-gegen-jackson-leibarzt-ermittlerin-raeumt-schlampereien-bei-der-spurensicherung-ein-1.1156880

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am Fr 7 Okt 2011 - 20:01

Dr. Adams, der ein ausgebildeter und erfahrener Anästhesist ist, wehrt sich !!!

Er habe MJ lediglich im Jahre 2008 innerhalb einer Klinik 4x Propofol verabreicht.
Murray hätte MJ total kontrolliert und keinen weiteren Arzt an seiner Seite geduldet.
Murray hätte MJ getötet und dies ganz allein zu verantworten.
Dr. Adams sei wegen der Falschaussage, Unterstellung und Verleumdung durch Murray sehr verärgert und werde ihn deswegen verklagen.


Issues w/ JVM HLN
date: Oct 7 2011
Libo Agwara

IssuesLiboAgwara10072011
Attorney for Dr. David Adams
Adams is an Anesthesiologist

+says Dr. Adams has only met Murray once
+says Murray is lying
+says his client has only given Michael Jackson propofol 4 times in 2008 in a medical setting when Michael had
+says murray told Dr. Adams he could get somebody to join the tour for less money than his client was asking
+says his client turned down murray's offer to join murray on the London tour
+says Murray was pressuring local doctors to give MJ propofol as far back as 2007 (admin note: woah!)
+says murray overruled Michael jackson and hired himself (murray)
+says murray didn't want anybody else close to MJ
+says murray had total control over MJ
+says murray killed MJ himself
+says will be looking to file a lawsuit against Conrad Murray
+says Adams will sue Murray
+says Adams is very angry
+says Adams does not administer propofol to anyone outside of a medical setting


http://site2.mjeol.com/component/opt....download/Libo

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am Fr 7 Okt 2011 - 20:01

Conrad Murray, in taped interview, recalls being hired by Jackson

October 7, 2011 | 1:30 pm



Jurors heard a seemingly composed, even-keeled Conrad Murray describe how he came to care for Michael Jackson in the months leading up to the singer’s death, as the doctor’s interview with police was played Friday at his involuntary-manslaughter trial.

Speaking with an accent, the Grenada native spoke in a steady and measured voice as he responded to questions from Los Angeles Police Department detectives.

In the first few minutes of the interview played in the morning, Murray told police he first took care of Jackson in 2006 when the singer and his children had the flu.

Watch live: Full coverage of Dr. Conrad Murray's trial

He was introduced to the singer by a security guard who was a patient, Murray told detectives.

In the following years, he cared for Jackson “off and on, intermittently,” the doctor recalled.

Murray said he cared for Jackson for about two months the singer's June 2009 death.

He said the pop star’s assistant, Michael Amir Williams, called saying that Jackson “wanted very much” for the doctor to be part of his concert tour in London.
The doctor recounted telling Williams he would need more details “and shortly after, I got a call from Mr. Jackson about how elated he was that I was joining the trip,” even though he had yet to agree to sign on, Murray said in the interview.

Murray said it was later that he realized it would be the concert promoter AEG, not Jackson, that would be paying the salary for his work.

The physician’s 2 1/2-hour interview from two days after Jackson’s death has never before been made public, except for brief excerpts played last week by prosecutors during opening statements.

A detective has previously testified that during the interview, Murray said he administered a half-dose of the surgical anesthetic that killed Jackson, and that he had been trying to wean the entertainer off the drug.

LAPD Det. Scott Smith testified that the interview took place in a small office next to a banquet hall at the Ritz-Carlton Hotel in Marina del Rey. Music, rustling and chatting can be heard in the background.

In the recording, detectives told Murray that the interview would be used to assist the coroner in determining a cause of death for Jackson.


http://latimesblogs.latimes.com/lano...ter-trial.html


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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am Fr 7 Okt 2011 - 20:02

http://abcnews.go.com/US/Conrad_Murr...ry?id=14688593


Michael Jackson Death Trial: Conrad Murray's Police Interview Played in Court

By JIM AVILA (@JimAvilaABC) , KAITLYN FOLMER (@ABCKaitlyn) and JESSICA HOPPER (@jesshop23)
LOS ANGELES Oct. 7, 2011



Jurors have begun listening to Conrad Murray's interview with police officers in the days after Michael Jackson died, allowing the jury and Jackson fans to hear Murray's account of the singer's final moments alive.

Prosecutors in the Conrad Murray manslaughter trial began playing the tape shortly before the jurors went to lunch. They are expected to hear the rest of the more than two hour interview when they return from their break.

The interview was conducted by Los Angeles police detectives on June 27, 2009, just two days after Jackson died of a drug overdose. It was conducted at the Ritz Carlton in Marina del Ray, Calif., where Murray's attorneys were staying. Murray could face four years in prison if convicted of involuntary manslaughter in the king of pop's death.

The interview has never been played publicly before. Since the trial began, all recordings of Murray's voice have been from the day Jackson died.

On the tiny portion of the recording played so far, Murray says that he first treated Jackson and his three children for the flu in 2006 while they were staying Las Vegas. He tells police that he treated Jackson intermittenly since then.

When asked about whether Murray knew if Jackson had any other doctors, Murray says, "He never disclosed that to me, but because he moved around so much, I would assume that he was."

That statement could raise juror's eyebrows. Jurors have seen pictures and heard testimony that on nightstands next to the bed where Jackson died and where Murray administered propofol to the singer were vials of prescription pills prescribed by at least two other doctors than Murray.

In addition to the police interview, jurors also watched surveillance video of Conrad Murray leaving the UCLA Medical Center after Jackson was declared dead.

Detective Scott Smith told jurors that he went to the hospital on the day Jackson died, but was unable to track Murray down for an interview. He did talk briefly to Jackson's bodyguard and driver.

Smith said that the day after Jackson died, Jackson's family alerted him and the coroner of additional evidence found in the master bathroom of Jackson's mansion.

Pictures of the master bathroom showed a messy space with drawers open,notes taped to windows and things covering the floor.

The evidence included three empty pill bottles and a shaving bag full of rotten marijuana. Smith said police at first thought the marijuana was heroin.

The playing of the police interview and surveillance video marks a shift from two days of forensic evidence in the case, including fingerprint evidence and Jackson's toxicology report.

On Thursday, a Los Angeles County toxicologist detailed the drugs found in the king of pop's body at the time he died. Propofol, the powerful anesthetic, that Jackson overdosed on was found in both his stomach contents and his blood.

Jackson died at age 50 after a night of rehearsing for his comeback tour, "This Is It." He came home the night before, threw his black jacket on the bathroom floor and tried to sleep. Prosecutors claim that Murray recklessly administered propofol and other drugs to the singer to help him sleep and failed to properly monitor Jackson while he was under the influence of the drugs.

Defense attorney Ed Chernoff said in opening statements that Jackson was a desperate insomniac.

"Michael Jackson swallowed up to eight pills on his own, without telling his doctor. Michael Jackson self-administered an additional dose of propofol," Chernoff said on Sept. 27.

The testimony of toxicologist Dan Anderson might have cast doubt on the possibility of Jackson swallowing a lethal combination of pills and propofol.

The singer's stomach only had .13 milligrams of propofol in it, an amount that typically wouldn't be lethal.

Prosecutor David Walgren asked the toxicologist if that amount was "the equivalent of specks of sugar crystals from a one gram sugar packet you might see in a restaurant."

Anderson said that Walgren's comparison is accurate.

The amount of propofol in Jackson's blood was far greater. Propofol is typically administered intravenously and in a hospital setting. If the drug was administered through an IV, it would show up in Jackson's blood.

In vials of blood taken from Jackson's dead body at the UCLA Medical Center, there was 4.2 micrograms of propofol present.

In addition to the toxicology report, prosecutors read the fingerprint analysis done on items found in the Jackson home. A bottle of propofol had Murray's left index fingerprint. Jackson's fingerprints were not on any of the items tested which included a syringe, two propofol bottles and two saline IV bags.

The fingerprint evidence was not all good news for prosecutors. Mystery fingerprints were found on both a cut saline bag and a propofol bottle that was found inside the bag.

The fingerprints found on both did not belong to Murray, Jackson, Jackson's bodyguard who claimed to have moved the IV bag, or any of the investigators or first responders.

"Fingerprint evidence can be confusing because on the one hand, if you find someone's fingerprint, it's significant…If you don't find someone's fingerprint, it doesn't necessarily mean someone wasn't there," said ABC News' legal analyst Dan Abrams.

Murray's defense attorney attempted to cast shadow over the thorougness of the investigation into Michael Jackson's death during the cross-examination of a coroner investigator Thursday.

Defense attorney Chernoff repeatedly asked investigator Elissa Fleak from the Los Angeles coroner's office whether she made mistakes when gathering evidence and taking photos at Jackson's rented mansion after he died of a drug overdose.

"You made substantial number of mistakes in your investigation of this case," Chernoff asked.

"No," Fleak responded.

On Wednesday, prosecutors painstakingly went through photos taken by Fleak at Jackson's home and of a dead Jackson at the UCLA Medical Center.

The photos ranged from an ambu bag on the floor to a jug of Jackson's urine to vials upon vials of propofol and other drugs found on Jackson's nightstand and in three bags in his closet.

Fleak admitted that her fingerprints were on a syringe that she had moved and that she had mistakenly referred to a catheter as a broken syringe in her report.

Upon cross-examination, she potentially dealt a blow to prosecutors by saying that an IV bag did not appear to have the milky residue of propofol, seeming to contradict her own testimony given Wednesday. Fleak told jurors Wednesday that she'd recovered an IV bag that had been slit and had propofol in it from a blue Costco bag in Jackson's closet. Today, she said a picture of that IV bag didn't look like it had any of the drug's residue.

In addition to giving a seemingly contradictory statement, Fleak also admitted to jurors that she never noted that the slit IV bag had a propofol vial in it until March of this year. Fleak also said that Jackson's home was not secured after she gathered evidence.

"I think they [the defense] made a little bit of headway. I don't think that this is the strongest part of their defense...that the investigation was sloppy," said legal analyst Abrams.

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Conrad Murray: Jackson bettelte um seine "Milch"

Beitrag von Billie - Jean am Fr 7 Okt 2011 - 20:11


Im Prozess gegen Michael Jacksons früheren Leibarzt haben die Geschworenen am Freitag erstmals selbst von Conrad Murray gehört. Der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Arzt hatte im Juni 2009, zwei Tage nach dem Tod des Sängers, Polizisten Rede und Antwort gestanden. In einem Tonbandmitschnitt gibt Murray zu, dass er Jackson am Todestag zahlreiche Medikamente zum Einschlafen verabreicht hatte.
Der Sänger hätte um seine "Milch" gebettelt, erklärte Murray den Polizisten. Damit habe Jackson das Narkosemittel Propofol gemeint, das gewöhnlich nur vor Operationen in Krankenhäusern gegeben wird. Der Popstar habe das Mittel regelmäßig verlangt und auch von anderen Ärzten bekommen, sagte Murray in der Befragung. Nach seiner Darstellung habe er gut auf den Sänger aufgepasst und dessen Zustand kontrolliert. Er sei nur kurz auf der Toilette gewesen, als er Jackson bei seiner Rückkehr leblos vorgefunden habe.

Diese Aussage steht laut Anklage im Widerspruch zu den Angaben früherer Zeugen. Eine Bekannte Murrays hatte ausgesagt, dass der 58-jährige Herzspezialist längere Zeit mit ihr telefonierte, vermutlich zu dem Zeitpunkt, als der Sänger starb.

Murray hat auf "nicht schuldig" plädiert. Nicht er habe Jackson die tödliche Dosis gegeben, sagen seine Anwälte. Jackson selbst habe ohne Wissen seines Arztes zu dem Narkosemittel Propofol und einer Handvoll Beruhigungspillen gegriffen. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Arzt vier Jahre Haft.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2849578/conrad-murray-jackson-bettelte-um-seine-milch.story

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Jury shown photos of child-sized porcelain doll found in bed with Michael Jackson when he died Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2045737/Conrad-Murray-trial-Michael-Jacksons-doll-drug-stash-shown-jurors.html#ixzz1aAjcjS2n

Beitrag von Billie - Jean am Fr 7 Okt 2011 - 20:24

Toxicologist: Jackson had six drugs in his system when he died
Jury also heard recordings Conrad Murray made on his iPhone of slurring Jackson saying how much he loved his children
Asked by Murray if he was okay, Jackson is heard, 'I am asleep'

By David Gardner

Last updated at 11:04 AM on 7th October 2011

Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2045737/Conrad-Murray-trial-Michael-Jacksons-doll-drug-stash-shown-jurors.html#ixzz1aAjhbiRY

Michael Jackson had a child-sized porcelain doll in bed with him on the day he died, it emerged today in the trial of the star's personal doctor.

The doll, with rouged cheeks and blonde curly hair and dressed in green dungarees, was discovered on top of the covers after the King of Pop collapsed in the bedroom of his Los Angeles mansion.

A photo of the toy lying next to a CD player was shown to the jury in the Conrad Murray trial. It was taken by coroner's officers who searched the house hours after Jackson died on June 25 2009.


Michael Jackson had a life-sized baby doll in green overalls with blond hair and ruddy cheeks with him in bed when he died


Photos of the doll and drugs with Jackson were seen during testimony from Los Angeles County coroner investigator Elissa Fleak, seen here on Thursday

The court also saw a police photograph of ornate dinner plates with babies faces - thought to be Jackson's children - displayed on a chest of drawers along with family snaps of Prince, Paris and Blanket.

The unprecedented glimpse into the singer's bedroom came during testimony by coroner's investigator Elissa Fleak. A photo was also shown of Jackson's black bomber jacket and a pair of trousers left on the floor of the en suite bathroom.

Later on Thursday toxicologist Dan Anderson told the court that Jackson had six different drugs in his system when he died.

They included Propofol and another milder anaesthetic, lidocaine, sedatives Ativan, Versed and Valium as well as a small trace of ephedrine, a drug used to treat hypertension.

The drugs showed positive in tests in Jackson's blood, liver, urine and stomach contents.

Michael Jackson's private suffering was revealed in the Conrad Murray trial on Wednesday as jurors were shown the incredible array of drugs stashed at the singer's home and listened to audio of his slurred voice explaining how he felt the pain of abandoned children because he never had a childhood himself.

The quantity of drugs, displayed by the Deputy District Attorney, David Walgren, was almost as shocking as the eerie recording from beyond the grave, in which the King of Pop told how important it was to him that his planned comeback concerts at London's O2 Arena were a triumph.

'Elvis didn't do it. Beatles didn't do it. We have to be phenomenal. When people leave the show, when people leave my show, I want them to say, "I've never seen nothing like this in my life",' he said.

He said he wanted his fans to hail him as 'the greatest entertainer in the world.'


The shocking amount of drugs found in the King of Pop's home, presented to the jury by the prosecution


Dr. Conrad Murray, seen here in court on Wednesday, recorded Michael Jackson rambling about his life and career using an iPhone weeks before the singer's death

The recording was made by Jackson's personal doctor, Conrad Murray, on his iPhone using an iTalk application and prosecutors claim it was taped while the star was under the influence of the hospital anaesthetic Propofol.

Dr. Conrad Murray, seen here in court on Wednesday, recorded Michael Jackson rambling about his life and career using an iPhone weeks before the singer's death

The recording was made by Jackson's personal doctor, Conrad Murray, on his iPhone using an iTalk application and prosecutors claim it was taped while the star was under the influence of the hospital anaesthetic Propofol.

Deputy District Attorney David Walgren holds a bottle of propofol, found by Los Angeles County coroner investigator Elissa Fleak during her testimony at Dr Conrad Murray's trial in pop star Michael Jackson's death in Los Angeles


A bottle of propofol lies under a side table found in Jackson's bedroom in this photo projected on a screen and entered as evidence (left), and a close-up of the bottle


FOR HIS CHILDREN: In the recordings Jackson says he loves his kids, pictured here this week, as he did not have a childhood and that he wants to be remembered as the greatest entertainer of all time

The recording was played during the testimony of Drug Enforcement Agency forensic computer expert Stephen Marx, who analysed data on Murray's iPhone. It was recorded on May 10, 2009 - just six weeks before Jackson's death.

Jackson told how he planned to take the millions he would make with his 'This Is It' tour to build the 'biggest children's hospital in the world' with a game room and a move theatre.


'Children are depressed in those hospitals because there is no game room, no movie theatre. They're sick because they're depressed.

'Their mind is depressing them. I care about them, them angels. God wants me to do it. I'm going to do it, Conrad,' he adds.

The lights were dimmed in the courtroom while the recording - a snippet of which was heard during the prosecution's opening statement - was played in full.

'Don't have enough hope, no more hope,' he said. 'That's the real generation that's going to save our planet, starting with, we'll talk about it - United States, Europe, Prague.

'My babies. They walk around with no mother. They drop them off, they leave - a psychological degradation of that. They reach out to me - please take me with you.

'I want to do it for them. That will be remembered more than my performances. My performances will be up there helping my children and always be my dream.'

Asked by Murray if he was okay, Jackson says: 'I am asleep.'

Murray, 58, has pleaded not guilty to causing Jackson's death on June 25, 2009, by administering him with a fatal dose of powerful Propofol, which is only supposed to be used in a hospital setting.

If he is convicted of involuntary manslaughter, Murray could be jailed for up to four years.

Prosecutors claim Murray taped Jackson's voice after sedating him with Propofol to help him sleep, but defense lawyers claim the drug would have put the star to sleep immediately and say the doctor had given him a milder sedative.

Later on Wednesday coroner's investigator Fleak told the court how she discovered bottles of Propofol - the powerful anaesthetic that killed Michael Jackson - hidden away in bags she found in a cupboard in the star's bedroom.

She also found an empty vial of the drug on the floor by the bed and an array of different sedatives and prescription painkillers in medicine bottles bearing the name of the star and an alias he is know to have used.

The drugs were found in two searches of the singer's Los Angeles mansion within days of the tragedy.

Miss Fleak, who works for the Los Angeles County Coroner, said she examined Jackson's body after he was taken to hospital to see if she could determine any obvious cause of death.

She took a number of photos of the star - including one shown on the opening day of the trial - but said she was unable to see what caused Jackson's collapse.

She testified that she also found medical equipment, including oxygen bottles, IV containers, syringes and a jug or urine in Jackson's bedroom.

The case continues.

Übrigens ist Montag Feiertag in den USA(Columbus Day) ,der Prozess geht somit erst am Diensatg weiter !!!

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Gericht veröffentlicht Polizeiverhör mit Murray Leibarzt beschreibt Michael Jacksons letzte Stunden

Beitrag von Billie - Jean am Fr 7 Okt 2011 - 22:58

Im Prozess gegen den Leibarzt von Michael Jackson wurde am Freitag erstmals Teile aus dem zweistündigen Polizeiverhör vorgespielt, das zwei Tage nach dem Tod des Sängers mit Conrad Murray geführt wurde.

Die Geschworenen hörten dabei, wie der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Arzt die letzten Stunden im Leben des King of Pop beschreibt. Stunden, die von einem sehnlichen Wunsch Jacksons gekennzeichnet waren: Schlaf.
Hier das Protokoll des 25. Juni 2009, das sich aus den Aussagen Murrays im Polizeiverhör erstellen lässt.

• 1.05 Uhr: Michael Jackson kommt von den Proben für seine „This Is It“-Konzertreihe nach Hause. Er ist müde. Murray cremt Michael Jacksons Haut mit einer Salbe zur Behandlung der Weißfleckenkrankheit Vitiligo ein. Zudem gibt der Arzt ihm 10 mg Valium in Pillenform gegeben. Als der Popstar dennoch nicht einschläft, verabreicht er ihm 2 mg des Beruhigungsmittels Lorazepam.

• 2 Uhr: Jackson kann immer noch schlafen. Daraufhin gibt er ihm ein weiteres Beruhigungsmittel: 2 mg Midazolam. Immer noch kein Erfolg. Murray schlägt Jackson vor, er solle es mit Meditation versuchen.

• 3.15 Uhr: Michael Jackson döst ein, wacht aber gegen 4 Uhr wieder auf.

• 4.30 Uhr: Laut Murrays Aussage ist Michael Jackson zu diesem Zeitpunkt verzweifelt. „Ich muss schlafen, Dr. Conrad, ich muss schlafen“, sagt der Sänger. Murray gibt Jacko weitere 2 mg Lorazepam. Ohne Ergebnis.

• 7.30 Uhr: Michael Jackson ist immer noch wach. Murray verabreicht wieder 2 mg Midazolam. Immer noch schläft der Sänger nicht ein, erklärt, er müsse die „This Is It“-Konzertreihe absagen.

• 10.50 Uhr: Nachdem der Popstar um „Milch“ bettelt – gemeint ist das starke Anästhetikum Propofol, das wie Milch weiß ist – verabreicht ihm Murray 25 mg des Mittels.

• Gegen 11 Uhr: Endlich, Jackson schläft ein. Laut eigenen Aussagen beobachtet Murray seinen Patienten so lang, bis er den Eindruck hatte, er könne das Zimmer verlassen, um kurz aufs Klo zu gehen.

Als Murray zurückkommt, atmet Jackson nicht mehr.

Murray erklärt im Verhör, er habe sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet, eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchgeführt.

Vor allem eine Behauptung Murrays steht im krassen Widerspruch zu einer Aussage einer Zeugin. Der Leibarzt hatte im Verhör erklärt, nur kurz auf dem Klo gewesen zu sein, eine Bekannte Murrays hatte jedoch ausgesagt, dass der 58-jährige Herzspezialist längere Zeit mit ihr telefonierte, vermutlich zu dem Zeitpunkt, als der Sänger starb. Das würde bedeuten, dass Jackson längere Zeit unbeaufsichtigt war.

Während des Verhörs erklärte Murray zudem, dass er Herrn Jackson geliebt habe. „Er war mein Freund. Ich wollte ihm helfen. Ich wollte ihn nicht verletzten. Ich wollte nicht, dass er scheitert.” Er habe bemerkt, dass Jackson abhängig von Propofol sei und habe ihn entwöhnen wollen.
Murray erklärte, Jackson habe nicht auf natürliche Weise schlafen können. Er habe schon lange Propofol benutzt, um schlafen zu können. Der King of Pop habe das Betäubungsmittel zunächst von Ärzten in Deutschland und später von einem Arzt in Las Vegas erhalten. Dieser sei in Murrays Praxis gekommen und habe Jackson mit Hilfe von Propofol stundenlang schlafen lassen.

In der Befragung wurde deutlich, dass die Ermittler nichts über das Propofol wussten, bevor Murray es erwähnte. Als Murray ihnen sagte, Jackson habe „seine Milch”, so bezeichnete er das Propofol, verlangt, fragte der Beamte: „Warme Milch?” Nein, antwortete der Arzt und beschrieb dann das Mittel.

In der Befragung sagte Murray, andere Ärzte hätten Jackson zuvor das Betäubungsmittel verabreicht. Verteidiger Ed Chernoff sagte den Ermittlern, der Sänger sei mit dem Mittel vertraut gewesen und habe sogar darum gebeten, es sich selbst geben zu dürfen. Murray habe das jedoch nicht zugelassen. Er habe stets Vorkehrungen für die Sicherheit des Patienten getroffen und Jacksons Herz überwacht. Auch Sauerstoff habe bereitgestanden.

Die Aufzeichnung der Befragung wurde am Freitag nicht vollständig abgespielt. Die Geschworenen sollen den Rest am Dienstag hören.
http://www.bild.de/unterhaltung/leute/jackson-prozess/conrad-murray-polizeiverhoerung-vorgespielt-20356514.bild.html

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Aufnahme der Vernehmung von Conrad Murray, 27.Juni 2009

Beitrag von Billie - Jean am Mo 10 Okt 2011 - 23:56

Martinez: OK, 27.Juni 2009 um 4.09 Uhr, Ritz Carlton, Marina del Ray (unverstaändlich)
Murray: Hi
Smith: Hi
Chernoff: Ich bin Ed Chernoff
Smith: Scott Smith
Chernoff: Schön sie zu sehn, Scott Smith
Pena: Das ist Dr. Murray
Smith: Dr. Murray
Pena: Ich bin Michael Pena
Martinez: Setzen sie sich hier rechts. Ist das in Ordnung? Okay, gut, machen wir das so schmerzfrei und so schnell wie möglich. Doctor, kann ich mit ein paar biografischen Informationen anfangen?
Chernof: Hey Jungs, bevor wir anfangen, können wir eine Sache wiederholen?
Martinez: Sicher
Chernoff: (unverständlich) können wir bestätigen, dass die Notiz – Die Presse erfährt nichts über diese Sache?
Martinez: Der Inhalt dieser Vernehmung wird nicht veröffentlicht von uns, bevor der toxikologische Bericht vorliegt.
Chernoff: und ihr beide seit die einzigen die diese Vernehmung in Gewahrsam haben.
Martinez: Ja, wir haben die Verfügungsgewalt über diese Notizen. Einschlägigen Fakten die ich herausgebe –ich werde mich mit der gerichtsmedizinischen Ermittlungsbeamtin, Elissa Fleak und Dr. Lakshmanan, der Patologe beim LA County ist, treffen. Er macht gerade die Autopsie. So das ich mich mit ihnen darüber austausche, was hier gesprochen wurde. In der Hoffnung, dass es ihm helfen wird, die Todesursache festzustellen.
Chernoff: Ja, sicher. Okay. In Ordnung.
Martinez: Okay. Dr. Murray, voller Name?

(Hier kommen seine Daten, Adresse, Telefonnummer, Führerschein usw..... das spar ich mir jetzt)

Martinez: So, noch einmal vielen Dank, dass sie sich mit uns hier getroffen haben. Ich hoffe, sie verstehen, dass nichts von dem ganzen Zirkus, der momentan passiert, von uns kommt, keine der Stellungnahmen und Sachen. Wir verstehen, dass sie mit einigen Kriminalbeamten im Hospital gesprochen haben.
Murray : Ja
Martinez: Leider waren sie nicht mit der Sache befasst. Sie waren einfach die Einheit, die zu der Zeit in der Gegend war. Also sie – wir kamen von Downtown. Sie waren direkt von dort. Sie erschienen. Sie halfen uns aus. Und sie machten somit keine formale Vernehmung. Im Grunde machten sie die Notizen, weil wir sie nicht machen konnten, nachdem sie (Murray) gegangen waren.
Murray: Ja
Martinez: Aus diesem Grund wollten wir das—
Murray: Oh, sie machten Notizen, nachdem ich gegangen war?
Martinez: Ja. Ich meine, sie machten sehr wenige Notizen, aber sie wußten, dass sie mit der Sache nicht betraut waren. Sie dachten, dass wir sowieso noch darüber sprechen würden.
Murray: Oh, ich verstehe.
Martinez: Also wie lange sind sie schon der Arzt von Mr. Jackson?
Murray: Das erste Mal als ich ihn besucht habe war 2006.
Martinez: Und es war kontinuierlich ab 2006?
Murray: Nein, also nein
Martinez: Oder ab und zu?
Murray: Ab und zu, wechselnd.
Martinez: Wissen sie ob er unter Bereuung anderer Ärzte war.
Murray: Er hat das nie mit gegenüber offengelegt, aber weil er so viel unterwegs war, habe ich angenommen, dass er es war.
Martinez: Also waren sie nicht sicher, dass sie der einzige Doktor waren.
Murray: Nein
Martinez: Entschuldigen sie bitte Doktor, welche Art von Doktor sind sie?
Murray: Ich bin Kardiologe – interventionelle Kardiologie ist meine Subspezialisierung – ich bin Herzspezialist. Ich bin auch Spezialist für innere Medizin. Alle drei.
Martinez: Haben die Jackson, im speziellen Michael, sie deshalb gewollt, weil sie ein Kardiologe sind oder...
Murray: Nein. Ich habe ihn das erste Mal 2006 getroffen, als ein befreundeter Patient, der Sicherheitsbeamter bei ihm war, danach fragte, ob ich ihn besuchen würde, da es ihm nicht gut ging und er einen Arzt sehen wollte.
(unverständlich)
Chernoff: Ja danke.
Martinez: Vielen Dank.
Smith: Und als ihr erster Besuch bei Michael Jackson war, weswegen war dieser?
Murray: Es war wegen einer Grippe bei ihm und seinen Kindern. Sie hatten Husten und die Nase lief, sie fühlten sich dehydriert und sie bekamen nicht genug Ruhe zu dieser Zeit.
Smith: Ok, entschuldigen sie bitte, sie wurden von einem Patienten von ihnen empfohlen?
Murray: Von dem Sohn eines Patienten, der auch Patient in meiner Praxis ist.
Smith: Und er ist sein Securityguard?
Murray: Er ist Securityguard und machte die Empfehlung.
Martinez: OK, in diesem letzten Abschnitt, in dem sie sich um ihn gekümmert haben, wie lange hat dieser gedauert?
Murray: Ein wenig mehr als 2 Monate.
Martinez: Ein wenig mehr als 2 Monate. Könne sie uns sagen wie jetzt dazu kam.
Murray: Ich wurde von Mr. Jacksons Assistenten angerufen. Sein Name ist Amir.
Martinez: Amir.
Murray: Bruder Amir.
Martinez: Ja.
Murray: Und er sagte, dass Mr. Jackson mit mir sprechen wolle. Und dann hat er das zum ersten Mal erwähnt, weil ich ihn eine Weile nicht gesehen hatte, dass sie eine Konzerttour in England machen wollen und Mr. Jackson mich sehr gerne dabei haben möchte, bei den Konzerten und ob ich zustimmen würde. Und ich sagte, „gut, ich brauche mehr Details davon“ und das war es. Das war grundsätzlich der Kern der Frage.
Dann hat er offenbar Mr. Jackson gerufen. Ich war nicht dabei. Kurz danach, innerhalb 1 Stunde oder so, bekam ich einen Anruf von Mr. Jackson, der mir sagte, wie begeistert er darüber war, das ich der Reise beitreten würde. Natürlich habe ich noch keine Zusage gemacht, aber so hat es begonnen.
Martinez: OK. Ich bin sicher sie alle haben die Nachrichten gehört. Sie berichten, dass sie nicht für Mr. Jackson arbeiten, sondern für AEG. Ist das korrekt oder nicht korrekt.
Murray: Wie soll ich das beschreiben? Gut, Mr. Jackson hat mich gebeten in seinem Team mit dabei zu sein. Ich habe mit Mr. Jackson selbst gesprochen. Er bot mir die Arbeit an und Ich war der Meinung, dass er mein direkter Arbeitgeber ist. Um anschließend anzunehmen, realisierte ich, das AEG mit im Spiel war für das Gehalt, das er anforderte. Das war ihr Arrangement, soweit es meine Finanzierung betrifft. Also ich war angestellt bei Michael Jackson, wurde aber von AEG bezahlt. Hilft ihnen das?
Martinez: Oh ja. Also Michael hat sie ausgewählt, aber jemand anderes bekommt die Registerkarte.
Murray: Ich hatte keine Ahnung, dass dies der Fall war.
Martinez: Okay, okay. Also 2 Monate Betreuung von ihm. Waren die 2 Monate die ganze Zeit in Californien, oder war es aufgeteilt zwischen hier und Las Vegas?
Murray: Hauptsächlich hier.
Martinez: Hauptsächlich hier?
Murray: Uh-huh.
Martinez: Okay. Können sie uns etwas über den generellen Gesundheitszustand von Mr. Jackson sagen?
Murray: Generell war er nicht ein Mensch, der gut gegessen hat. Er war sehr dünn. Ich wußte, er war wohl bei anderen Ärzten, wegen anderer Probleme, die er mir nicht offenlegte, eindeutig. Also ich bin nicht sicher, also ob er ganz offen über seinen allgemeinen Zustand war. Aber während einer flüchtigen körperlichen Untersuchung habe ich keine großen physischen Veränderungen außer einer Subluxation der rechten Hüfte festgestellt.
Martinez: Einer was?
Murray: Subluxation.
Martinez. Ich weiß nicht, was das ist.
Murray: Er... Es ist wie wenn ein Gelenk, das herausgeht von seinem Platz und zurück kommt in einem bestimmten Winkel. Also, wann immer er sich bis zu 90 Grad oder mehr gebeugt hätte, wäre sein rechtes Hüftgelenk aus den Fugen geglitten - Bei Aufrichten wieder zurückgerutscht. Dies war der Fall. Er hatte einige Pilzerkrankung der Zehen, die zuvor behandelt wurden und gut waren. Keine anderen systemische Erkrankungen, wie Bluthochdruck oder Hochdruck oder so wurden von mir erkannt.
Martinez: Hast du irgendwelche Follow ups davon.
Smith: Nein nicht davon.
Martinez: Mach weiter, spring ein.
Smith: Der Tag, an dem sie benachrichtigt wurden ... Ich denke, es war mitunter spät... Mittwochabend in den frühen Morgenstunden vom Donnerstag... wer rief sie an?
Murray: Ich wurde von Amir angerufen. Bruder Michael Amir, der mich wissen lies, dass Mr. Jackson seine Proben im Moment beendet hat. Ich sah auf die Uhr, als ich den Anruf bekam. Es war um 12.10 Uhr am Morgen. 12:10 A.M. Ich würde sie im Haus treffen.
Martinez: Hat er etwas erwähnt... nur, dass... nur dass die Proben beendet sind oder sagte er es gibt Probleme?
Murray: Ich fragte nach Problemen, weil ich immer fragte, wie gut es ihm an diesem Tag ging, hatte er gute Leistungen. Und mir wurde gesagt, er hatte viele Meetings, dass er nur einen Teil performte und nicht die gesamte Performance machte. Und er wollte mich dort haben, wenn er nachhause kam.
Martinez: Okay. Also hatte er nichts zu beklagen, wollte sie nur wie üblich im Haus haben.
Murray: Ja
Martinez: Wir halten fest, dass sie einige Nächte im Haus verbracht haben?
Murray: Nicht einige Nächte. Ich verbrachte jede Nacht dort.
Martinez: Oh. Jede Nacht?
Murray: Mit Ausnahme der Nacht, in der ich frei habe, das war Sonntags.
Martinez: War es aus einem medizinischen Grund oder nur das er sich besser fühlte, dass sie die Nächte dort verbrachten.
Murray: Es war Mr. Jacksons Wunsch.
Martinez: Okay.
Smith: Also waren sie 6 Nächte die Woche dort?
Murray: Ja
Smith: Und Sonntag war normalerweise ihr freier Tag.
Murray: Ja.
Smith: es sei denn, etwas...
Murray: ja.
Smith: ...passierte mit Michael
Murray: Ja klar.
Smith: Okay. Das Schlafzimmer, in dem er war.... gut, lassen sie mich ein wenig zurückgehen. Um welche Uhrzeit sind sie dort angekommen, nachdem sie den Anruf kurz nach Mitternacht erhielten?
Murray: Ich brauchte... ich war dort gegen 1 Uhr..12:50, kurz vor 1 Uhr.
Smith: sind sie alleine dort angekommen?
Murray: ja.
DS: OK. Und was geschah, als sie dort ankamen?
M: Ich ging zu Mr. Jacksons Zimmer. Selbstverständlich hat er 2 Zimmer im Haus. Dasjenige, in dem ich ihn üblicherweise traf. Ich ging zu seinem Zimmer und wartete auf seine Ankunft.
DM: Oh sie trafen ein, bevor er zurückkam...
M: Ja.
DM: ... von den Proben.
M: Uh-huh.
DS: Also war Michael noch nicht zurück. Sie waren vor ihm dort; ist das richtig?
M: Ja klar, uh-huh.
DS: Ok. Und um welche Zeit kam Michael an?
M: Kurz danach. Vielleicht gegen 1:00, 1:05
DS: Ok
M: A.M. Ich kann nicht exakt sagen um welche Zeit es war.
DS: Ungefähr. Das ist gut.
DM: Ja, Schätzung ist gut.
DS: Und als Michael kam, was passierte dann?
M: Ich fragte gewöhnlich.... Er sagte „Guten Abend. Hi. Wie geht es dir?“ und ich sagte dasselbe zu ihm. Und dann sagte er... Ich sagte „ Wie war dein Tag? Geht es dir gut? Wie fühlst du dich?“ und er sagte „Oh, müde und erschöpft und ich werde behandelt, als wenn ich eine Maschine wäre, deswegen“... das sagte er „Aber lass mich schnell duschen und umziehen und ich komme zurück zu dir.“
DS: Ok, und was passierte als nächstes?
M: Nach dem duschen kam er zurück ins Zimmer. Und er wollte... ich cremte ihm mit einer Lotion eine Fläche am Rücken ein.
DS: Was für eine Creme war das?
M: Es ist eine Creme, die er benutzte für... chronische dermatologische Probleme.
DS: Entschuldigung. Für was?
M: Dermatologische Probleme.
DS: Ok.
M: Er geht mit einem Regenschirm in der Sonne. Der sagt, dass er... er hat allergische Reaktionen in der Sonne, die wahrscheinlich von Vitiligo herrühren.
DM: Das sind die weißen Flecken?
M: Ja.
DS: Und als das getan war, war das... da sind 2 Zimmer, wenn man nach oben geht. Einer gleich auf der linken Seite, bei dem ich vermute, dass es Michaels ist und dann gibt es da noch ein anderes Zimmer, wo der IV Tropf eingerichtet war, wenn man so will...
M: Richtig
DS: ... und die ganzen Sauerstoffflaschen.
M: Richtig
DS: Wäre, dass normalerweise ihr Zimmer?
M: Das wäre das Zimmer, in dem ich ihn normalerweise sehen würde. Niemand war es erlaubt das andere Zimmer zu betreten, auf der linken Seite.
DM: Oh.
M: Ich fragte ihn deswegen und normalerweise hatte er immer überall dort wo er lebte 2 Räume. Vor allem vertraute er niemandem, der in sein Zimmer kam, weil Dinge zuvor schon weggekommen sind. Und sein Zimmer ist immer in einem schlechten Zustand und nicht einmal dem Reinigungspersonal war es erlaubt dort hinein zugehen. Also bin ich niemals in diesem Zimmer gewesen.
DS: Und als sie Michael in dieser Nacht gesehen haben, als sie in eincremten, war er da in dem Zimmer, indem sie normalerweise immer sind?
M: Ja, ja.
DS: Auf dem Bett?
M: Ja
DS: War sonst noch jemand in dem Zimmer?
M: Nein
DS: Also waren es nur sie und Michael. Okay.
M: In der Regel war es so.
DS: Okay, und in dieser Nacht waren es nur sie und Michael.
M: Nur ich und er.
DS: Okay, nachdem sie ihn eingecremt hatten, was passierte dann. Was passierte als nächstes?
M: Also, normalerweise will er schlafen.
DS: Okay, und schlief er. Ist irgendetwas passiert, nachdem sie in eincremten?
M: Nein, er ist nicht in der Lage, naturgemäß einzuschlafen.
DS: Okay, also was passierte als nächstes?
M: Also grundsätzlich würde ich eine Infusion legen.
DS: Ist das gegen die Dehydration(Austrocknung) oder...
M: Sowie Flüssigkeitszufuhr, weil sie müssen wissen, wenn er übt und tanzt, verliert er eine Menge Flüssigkeit.
DS:OK, Also haben sie eine IV gelegt an diesem Abend?
M: Ja.
DS: OK
M: Uh-huh.
DS: Und was passierte als nächstes?
M: Wir redeten ein bisschen und dann gab ich ihm Medikamente, um ihm zu helfen, dass er schlafen konnte.
DS: Beim Legen der IV in den Arm?
M: Die IV war platziert in dieser besonderen Nacht, die IV war platziert in seinem rechten oder linken, entweder in seinem rechten oder seinem linken Bein unter dem Knie.
DS: Irgendwo in dieser Gegend?
M: Ja
DS: In der Wadengegend?
M: Nein höher, darüber, näher am Knie.
DS: direkt unterhalb, entweder das rechte oder das linke.
M: Ja
DS: Sie erinnern sich nicht welches.
M: Nein
DS: OK
DM: in Richtung der Rückseite?...
M: Vom Unterschenkel? Überall dort, wo es eine herausragende Vene gibt.
DS: OK, und anschließend... Ich glaube sie haben gesagt, sie haben ihm eine Beruhigungsmittel gegeben?
M: Ja.
DS: Was haben sie ihm gegeben?
M: Ich nahm eine Valium, die ...die er nahm, es war eine Pille, 10 Milligramm, oral.
DS: Wissen sie was... die Valium, Wissen sie genau was es war?
M: Valium. Was die Dosis?
DS: 10 Milligramm?
M: 10 Milligramm.
DS: Okay.
M: Eine Tablette.
DM: Sonst noch was?
M: Das ist, was er oral eingenommen hat. Und dann saß er da. Die Wirkung von Valium ist verzögert. Und er mußte schlaffen. Also gab ich ihm zusätzliche Medikamente zur Sicherheit, welche die Infusion war, Lorazepam.
DS: Dorazepam?
M: Nein Lorazepam.
DS: Lorazepam?
M: L-O-R-A-Z-E-P-E-M
DS: E-P-E-M?
M: L-O-R-A-Z-E-P-E-M, Lorazepam
DM: Wird das in Millimeter gemessen?
M: Milligramm.
DM: Milligramm?
M: per ml
DM: Erinnern sie sich wie viel sie ihm gegeben haben?
M: Ja. Die Konzentration, die in dem Fläschchen kam war 4 Milligramm pro ml und das Fläschchen hatte 10 cc, sodass ich ihm ein ½ Milligramm gab, äquivalent zu 2 Milligramm total und ich verdünnte es mit normaler Kochsalzlösung.
DM: Okay. Also der Gesamtwert nachdem es verdünnt wurde war ein halbes Milligramm, ist das richtig?
M: 2 Milligramm.
DM: Oh, 2 Milligramm.
M: Ja, weil ich nur ein halbes Milligramm, die Hälfte ... Hälfte wurde ... ein halbes cc, und jedes cc trägt 4 Milligramm.
DM: Okay, also 2 Milligramm nach Verdünnung.
DS: und war, dass in seinem Tropf, seiner Infusion, oder...
M: Nein, das...
DS: ... in etwas anderes?
M: nein, das wurde langsam gedrückt.
DS: Entschuldigung?
M: Es wurde langsam durch die Infusion gedrückt.
DS: Okay, in.... schon in seinen IV Tropf.
M: Nein, im IV Tropf war Kochsalzlösung, normale Kochsalzlösung für die Flüssigkeitszufuhr. Und weiter unten am Kabel gibt es einen Anschluss, wo ich Nadeln injizieren kann.
DS: Okay.
M: Also habe ich die Infusion ausgeschaltet und langsam das Medikament einflößen.
DS: Okay.
M: Über etwa 2 bis 3 Minuten.
DS: Okay.
M: und sobald es sicher eingeflößt war, würde ich die Leitung aufmachen, damit dann nur noch die Infusion weitertropft.
DS: Also ist das offenbar mit einer Spritze durchgeführt worden.
M: Ja
DS: Langsam.
M: Ja
DS: Okay, und was passierte als nächstes?
M: Nun, ich beobachtete ihn und er war weiterhin wach, für mehr als eine Stunde.
DS: keine zusätzlichen Medikamente?
M: Nun, ich beobachtete ich, denn wissen sie, es ist Vorsicht geboten. Sodass ich ihn lange genug beobachtete, um zu sehen, ob es eine Wirkung der Medikamente gibt, wissen Sie, als wenn er anfangen würde zu schlafen. Und nach einer Stunde oder so, die ich ihn beobachtet hatte, war er immer noch hellwach.
DM: Es funktionierte nicht.
M: Nichts änderte sich. Er beklagte sich weiterhin, dass er nicht schlafen kann. Und so nach einer Stunde, entschiede ich "gut, okay. Ich werde ihm ein anderes Mittel geben", weil er hellwach ist. Und nach einer Stunde sollte die volle Wirkung der Medikamente eingesetzt haben. Also gab ich ihm Nidazolam.
DS: Wie buchstabiert man das.
M: N-I-D-A-Z-O-L-A-M. N-I-D-A-Z-O-L-A-M.
Chernoff: Es hat einen Produktnamen.
M: Versed.
Chernoff: Versed?
M: Ja, V-E-R-S-E-D, uh-huh, V-E-R-S-E-D.

Fortsetzung folgt:


Zuletzt von Billie - Jean am Di 11 Okt 2011 - 0:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Anklage/Prozess

Beitrag von Billie - Jean am Mo 10 Okt 2011 - 23:57

DM: S-E-D oder...
M: S-E-D
DM: S-E-D
M: Versed, ja
DS: Okay Es ist ein und das selbe, Nidazolam?
M: Nein nicht... Ja, natürlich es sind dieselben Produkte.
DS: Okay
M: Uh-huh
DS: Und wie viel haben sie ihm davon gegeben?
M: Ich gab ihm 2 Milligramm
DS: Und das wurde auch injiziert?
M: Langsam injiziert.
Chernoff: Können sie uns einen Zeitablauf geben, Doktor?
M: Ungefähr eine Stunde nachdem ich auf die Wirkung von der Infusion Lorazepam gewartet habe.
Chernoff: Also wurde Lorazepam ungefähr wann gegeben?
M: Nun, nachdem er nach dem Eincremen ins Bett gegangen ist, er hatte seinen... seinen... Pyjama an, nachdem er geduscht hatte. Ich würde sagen... ich schätze... ungefähr um 2:00 Uhr
Chernoff: Also 1 Stunde später.
M: 1 Stunde nachdem das mit der...
Chernoff: Versed
M: ...Versed.
Chernoff: In Ordnung
DM: Ca 3:00, 3:00 morgens.
M: Ja
DM: Okay. Wie hat das funktioniert?
M: Ich wartete wieder. Und es hat nicht funktioniert. Er war hellwach. I sagte: „Fühlst du dich ein wenig schläfrig? Denkst du, dass deine Augen vor Müdigkeit zufallen?“ Er sagte:“Nein.“ Ich sagte: „Wie wär es wenn du versuchst zu meditierst? Laß uns das Licht um Zimmer dimmen. Laß uns die Musik leiser machen“ er mochte es mir lauter Musik zu schlafen. „Laß mich... ich werde deine Füße massieren. Und versuche zu entspannen. Versuch zu meditieren.“ Er tat es widerstrebend. Und mit geschlossenen Augen. Ich war dankbar dafür. So habe ich ihn 15 min beobachtet... 10 oder 15 min.
DS: Wissen sie wie viel Uhr es war, als er schließlich wegdriftete?
M: Nachdem ich ihm das Medikament gegeben hatte? Ca. weitere 15, 20 min später, während ich wartete, würde ich sagen.
DS: Also jetzt ca. um 3:20 Uhr, 3:30 Uhr morgens ... nach meiner Beurteilung...
M: Ja, ja.
DS: ... nachdem sie Versed verabreicht hatten.
M: Ja. Nun ich gab es um ca. 3:00 Uhr. Irgendwann um 3:15, 3:20 Uhr oder so ist ein annehmbarer Zeitraum. Das ist meine grobe Schätzung.
DS: Okay.
M: Ich habe nicht auf meine Uhr geschaut.
DS: Sicher, natürlich.
M: Ja. Während dieser Zeit sprach ich mit ihm des Meditierens wegen und versuchte, ihn zur Entspannung zu bringen und versuchen, ganz natürlich einzuschlafen. Ich war so (unverständlich) während dieser 20 Minuten oder so, von 3:00 Uhr bis zu der Zeit. Und dann fielen seine Augen zu und er schlief ein. Das wurde Zeit, weil das war wirklich toll. Und als ich auf meine Uhr schaute und ihn weiter beobachtete, 10 Minuten oder so, 12 Minuten, wachte er wieder auf.
DM: Wachte wieder auf.
CM: Hellwach.
DM: Er hatte für ungefähr 10, 15 Minuten geschlafen.
DS: Ja.
DM: Verstehn sie? Er sagte: „Wow.“ Er sagte: „Nachdem du mich gebeten hast zu meditieren, ich dachte niemals, dass es funktionieren würde, aber ich glaube, ich habe ein kleines bisschen geschlafen, oder?“ Ich sagte: „Ja, du hast. Also lass es uns weiter versuchen.“ Und wir versuchten es. Und 4.00 Uhr kam und 4:00 Uhr ging und er war immer noch wach. Es war 4:30 Uhr morgens und er war hellwach. Und dann klagte er: „Ich muss schlafen, Dr Conrad. Ich muss diese Proben absolvieren. Ich muss bereit sein für die Show in England. Und morgen muss ich meine Performance absagen müssen. Ich muss meine Reise absagen, weil, weißt Du, ich kann nicht funktionieren, wenn ich keinen Schlaf bekomme.“ Ich sagte, „Nun, ich möchte, dass Du es versuchst. Nur versuchen, verstehst Du. Du musst Deine Augen schliessen.“ Wissen Sie, wir versuchten es erneut. Er versuchte, seine Augen zu schliessen, nichts funktionierte. Er bewegte seine Füsse, bewegte sich im Bett, beklagte sich: „Oh, ich kann einfach nicht schlafen. Die Medikamente wirken nicht.“ Ich schaute auf meine Uhr und mir wurde klar, gut, seit ich ihm Ativan gab, das Lorazepam zuvor, so ungefähr gegen 2:00 Uhr.
DM: hmmmm
M: ( unverständlich) und nun war es nach 4:00 Uhr, 4:30 Uhr, auf 5:00 Uhr gehend. Er hatte ein zweites Mittel bekommen. Ich entschied, dass es relativ vertretbar sei, eine zusätzliche Menge zu geben von... von Lorazepam.
DM: Okay. Also ...
M: Ativan. Ich verabreichte ihm langsam weitere 2 mg nach etwa 2 ½ Stunden.
DS: Okay. Und das waren zusätzliche 2 mg?
M: Ja. Nicht von... nicht von Versed... von Lorezepam.
DS: Lorezepam?
M: Ja. Das war das erste Medikament, das ich ihm um 2:00 Uhr gab.
DS: Okay.
M: Der andere Name für Lorezepam ist Ativan, A-T-I-V-A-N, wenn Ihnen das weiter hilft. A-T-I-V-A-N.
DS: Okay. Entschuldiugung. Um welche Zeit war das, als Sie...
M: Fast 5:00 Uhr.
DS: Ca. 5:00 Uhr?
M: Ja. Es war nach 4:30 Uhr, wissen Sie? Und er war hellwach.
DM: Half ihm das zu entspannen un...
M: Nein.
DM: Nein?
M: Zu der Zeit klagte er darüber, dass er nicht werde auftreten können; dass er die Proben wieder hätte absagen müssen; das würde die Show in Rückstand bringen; und er würde einfach... er würde, wissen Sie, seine Fans nicht zufrieden stellen können, wenn er nicht ausreichend ausgeruht sein würde und all das. Es lastete also eine Menge Druck auf mir. Und ich sagte ihm. Ich sagte: „Weißt du, wenn ich die Medikamente bekommen hätte, die ich Dir gab, ich würde bis morgen Abend schlafen, ganz nach der Art gewöhnlicher Leute. Du bist nicht normal.“ Das sagte ich ihm. Und dann wartete ich, wartete wieder. Es wurde langsam schon hell draußen. Mr. Jackson war immer noch...
DM: ... immer noch ‚was’?
M: Immer noch wach, noch immer sprach er.
DS: Jetzt ist es 6:00 Uhr, 6:30 Uhr ?
M: Oh ja. mußte immer noch schlafen. 7:30 Uhr, Mr. Jackson ist immer noch hellwach. Dann gab ich ihm weiter 2 mg Versed, nicht Lorazepam.
DS: Okay. Sie gaben ihm 2 mg ... Entschuldigung ... von was?
M: Versed, V-e-r-s-e-d.
DM: Machten Sie das genau so, als sie es verdünnten?
M: Ja. Und dann gab ich es langsam per Infusion. Versed ist das Gleiche wie, noch mal, wie Midazolam. Okay? M-i-d-a-z-o-l-a-m. Er hatte es zuvor bekommen.
DS: Okay.
M: Ich wechselte die Medikamente nicht.
DS: Okay.
M: Zwischen der Zeit der ersten Dosis Versed, so ungefähr um 4:00 h morgens, denke ich, ich...
DM: Etwa um 3:00 Uhr.
M: 3:00 Uhr? Und aktuell war es nach 7:30 Uhr und keine Wirkung. Und ich gab ihm eine weitere Dosis und hoffte, dass er Schlaf finden würde. Es funktionierte nicht.
DS: Immer noch keine Wirkung.
M: Keine Wirkung. Dann prüfte ich vorsichtshalber die IV. Ich checkte die Stelle der IV an seinem Körper um sicher zu stellen, dass die IV richtig in ihn tropfte, sie nässte nicht das Bettlaken ein. Ich überlegte... ich dachte nach, wo die Medikamente wohl geblieben waren. Warum reagierte dieser Mann nicht darauf?
DS: Er war wach.
M: Hellwach.
DS: Immer noch wach.
M: Hellwach.
DS: Und er hatte noch nicht uriniert, nichts?
M: Er urinierte dann. Ich liess ihn aufstehen und er solle urinieren und er füllte einen. .... er hatte einen Beutel dran. Und der war gefüllt und ich leerte ihn. Dann machte ich einen weiteren tragbaren Urinbehälter dran und er urinierte weitere 6 – 700 CC’s . Er hatte uriniert, ja. Oh ja, er urinierte, weil er die Infusionsflüssigkeit bekommen hatte, wissen Sie, die ihn mit Flüssigkeit versorgte.
DS: Jetzt ist es bereits nach 7:30 Uhr. Sie verabreichten weitere 2 mg von Versed.
M: Ja
DS: Es gab immer noch keine Wirkung.
M: Keine Wirkung.
DS: Es wird immer später. Was... was passierte dann?
M: Wir hatten... wir hatten schon 10:00 Uhr vormittags.
DS: Okay.
M: Und nichts hatte gewirkt.
DM: Aber zwischen 7:30 und 10:00 Uhr, da ist... haben sie ihn immer nur beobachtet und sagten ihm, dass er meditieren solle.
M: Wir versuchten es, versuchten es. Und dann beklagte er sich heftig, dass er nicht schlafen könne; wissen Sie, was ich tat, es wirkte nicht; und er hätte den Tag canceln müssen, die Proben absagen müssen; alles lief aus der Spur, warf (uns) zurück; und wir hatte nur noch sehr wenig Zeit bis zu der Show in England. Und zu dieser Zeit sagte er: „Ich möchte gerne etwas von der Milch haben.“
DM: Milch?
DS: Zu welcher Zeit war das?
M: Er sagte: „Bitte bitte gib mir etwas von der Milch, damit ich schlafen kann, ich weiss, das ist es, was mir wirklich helfen wird.“
DS: Heisse oder warme Milch oder einfach...
M: Es ist ein Medikament ...
DS: Was ...
M: ... mit dem er vertraut war.
DM: Welches Medikament war das?
M: Propofol.
DM: Propofol. Okay.
M: Ja.
DS: Wie buchstabiert man das, Doktor?
M: P-R-O-P-O-F-O-L
DS: Und was ist dieses Propofol?
M: Das ist ein Beruhigungsmittel, dass auch als Narkosemittel verwendet werden kann.
DS: Okay. Und wie wurde das ... wurde es genauso injiziert?
M: Beide werden in intravenöser Form verabreicht. Gewöhnlich bekommen die meisten Patienten eine besondere Menge des Medikaments, abhängig vom Körpergewicht und dann kann mit einer Infusion begonnen werden, langsam genug, um sie ... vom Level im Plasma abhängig ,so dass wir... sie schlafen können.
DS: Okay. Also gaben Sie ihm dieses Propofol.
M: Ja.
DS: Können Sie sich erinnern zu welcher Zeit das geschah? Den letzten Zeitpunkt, den ich habe ist gegen 10:00 Uhr, als sich keinerlei Wirkung zeigte und er sich beklagte, dass er canceln muss.
M: Es war... ich weiss, dass ich auf die Zeit achtete. Ich schaute nach der Sonne. Und es war... es war... ich sah 10:30 Uhr. Ich würde sagen ungefähr 10:40 Uhr.
Chernoff: Warum achteten Sie auf die Zeit?
M: Ich achtete auf die Zeit, seit ich mit seiner Behandlung begann und auf alles, was ich ihm verabreicht hatte bis zu diesem Zeitpunkt, ich wartete auf das Einsetzen der Wirkung und diese Sachen und ich konnte keine Wirkung erkennen. Und ich schaute auf die Zeit, weil ich auch wusste, wenn dieser Tag produktiv sein sollte, dann hätte er zu einer bestimmten Zeit aufstehen müssen. Und wenn er... wenn... und er und ich sprachen offen und er war... und da war kein sedierter Effekt zu bemerken von der einen Gabe, die er bis dahin bekommen hatte, ich sagte: "Wenn Du nun Propofol bekommst," was er als die Milch bezeichnete, "wie viel Zeit... wie viel Schlaf erwartest Du? Weisst Du, Du wirst gebraucht nicht später als bis Mittag." Und er sagte: "Bring mich einfach zum schlafen. Es kommt nicht drauf an, zu welcher Zeit ich aufstehe."
Ich sagte, "Was wird werden? Dein Probentermin für heute ist festgelegt."
Er sagte, "Ich kann nicht funktionieren, wenn ich nicht schlafe. Sie werden ihn absagen müssen. Und ich möchte nicht, dass sie eine Absage bekommen, aber sie werden es machen müssen." Also... ich stimmte zu, dass ich nun zu Propofol überwechseln würde.
DS: War das, das erste Mal zu der Zeit, dass sie es gebrauchten.
M: Das erste Mal, ja.
DS: Okay.
M: Ich würde ihm eine kleine Menge geben, die ihm helfen würde zu schlafen und beobachten, ob sich die Wirkung einstellen würde.
DS: Wie viel verabreichten Sie anfangs?
M: 25 mg.
DS: Okay. Nochmal, es war ungefähr 10:40 h, mehr oder weniger?
M: Um 10:40 h, wir... wir sprachen darüber, dass nichts passierte. Um diese Zeit zog ich es von der Flasche ab, verdünnte es... ich musste es verdünnen und üblicherweise verdünnte ich es mit Lidocaine, L-i-d-o-c-a-i-n-e, weil es wirklich sehr.... es brennt in den Gefässen. Das ist eine Nebenwirkung, es verursacht ein Brennen.
DS: Entschuldigung, wie viel gaben Sie ihm?
M: 25 mg.
DS: Okay. Und immer auf die gleiche Weise.
M: Ja.
DS: Ungeachtet dessen, was Sie ihm gaben, es war im...
M: Ja, ich spritzte es.
DS: Okay.
M: Hhmm.
DS: Okay, Entschuldigung, ich ich unterbrach Sie, wir sind bei der Zeit 10:40 Uhr. Sie bemerkten, dass nichts passierte und zu dem Zeitpunkt legten Sie alles notwenige bereit und sie spritzten es, es war...
M: Es brauchte nicht lange, um es aus der Ampulle aufzuziehen und mit Lidocaine zu verdünnen, das ist ein örtliches Betäubungsmittel, das, wissen Sie, und das ist auch ein Beta-Blocker, der ihn das brennende Empfinden der langsamen Injektion nicht hätte spüren lassen. Ich hatte eine Gesamtmenge des Medikamentes, vermischt mit dem Lidocaine und ich verabreichte das.
DM: Okay. Brauchten Sie dafür weitere 5 oder 10 Minuten?
M: Langsam eingeleitet. Langsam eingeleitet, ich würde sagen, 3 bis 5 Minuten.
DM: 3 bis 5?
M: Ja, weil sich die Wirkung sehr schnell zeigt.
DM: Jetzt sind wir bei etwa 10:50 Uhr.
M: Ja. Ja, der Effekt zeigt sich schnell. Und die Wirkung hält nur... hält nur etwa 15 Minuten an.
DS: Okay. Damit sind wir bei ungefähr 10:50, 11:00 Uhr
M: Hhmm.
DS: Was passierte dann?
M: Ja nun, er schlief nun, wissen Sie.
DS: Er war eingeschlafen.
M: Er war nun eingeschlafen.
DS: Okay.
M: Hhmm.
Chernoff: Als Sie... als Sie das taten, während Sie ihn behandelten, trafen Sie tatsächliche Vorsorgemassnahmen, Aufzeichnungsgeräte oder andere in dieser Art?
M: Ja, ich traf alle Vorsorgemassnahmen, die mir möglich waren. Ich... seit ich bei ihm war, versicherte ich mich, dass Sauerstoff neben dem Bett vorhanden war, dass er jede Nacht am Sauerstoff hing via Nasenkanüle und Pulsoximeter, eine Kunststoffhülle, die über den Finger oder die Zehe kommt. Es ist ein Gerät. Es ist Batterie betrieben. Das gibt mir den Sauerstoffsättigungslevel an und zeigt dynamisch jeden Herzschlag an, die Herzschlagrate des Patienten.
DM: Sie sagten Pulsoxipeter:
M: Oximter.
DM: Oximeter.
M: O-X-I-M-E-T-E-R. Es zeigt die Menge des Sauerstoffs im Blut an und hilft die Herzschlagrate zu beobachten. Das war vor Ort.
DS: Legten Sie das während des Abends, die Nacht über an?
M: Ja.
DS: Zu dieser speziellen Zeit?
M: Ja...
Chernoff: Und Sie hatten - er hatte um dieses spezielle Medikament gebeten, seine....
DS: Bezeichnet als Milch.
Chernoff: ... Propofol. Milch.
CM: Milch.
Chernoff: Ja, nennen wir es einfach Milch. Er hatte zuvor darum gebeten und Sie wussten, wie er darauf reagierte. Sie hatten es ihm schon zuvor gegeben.
M: Ich hatte es ihm zuvor schon gegeben.
Chernoff: Und er vertrug es gut.
DS: Die gleiche Dosis?
M: Die Dosis und den Tropf. Nicht die gleiche Dosis in diesem Fall, weil ich ihm schon vorher Versed gegeben hatte. Ich hatte ihm Ativan zu verschiedenen Zeiten während der Nacht gegeben. Und ich wusste, dass die Halbwertzeiten nicht so kurz wie bei Lorazepam waren. Da war eine Vorsichtsmassnahme, weil ich wusste, welche möglichen Mengen bereits in seinem Körper waren. Die 25 mg waren keine Dosis, die ich ihm üblicherweise gab, wenn er keine weiteren Mittel im Körper hatte.
DM: Oh okay. Also war das eine niedrigere Dosis als normal.
M: Ja.
DS: Was haben Sie... was war die grösste Menge Milch, die Sie ihm in der Vergangenheit gegeben hatten?
M: Nun, auf der Grundlage von...
DS: Wenn diese anderen Mittel nicht in seinem Körper waren?
M: Auf der Grundlage seines Gewichts, das ist gewichtsabhängig.
DM: Hhmm.
M: Die höchste Menge, die ich ihm gewöhnlich gab, direkt in die IV bevor der Tropf in Gang gesetzt wurde, war das doppelte dieser Menge, also ungefähr 50 mg.
DS: Also war es etwa die Hälfte dessen, was sie ihm früher gaben.
M: Ja.

Fortsetzung folgt:

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